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Manticora - 8 Deadly Sins
Metalspheres Info-Box

Genre

Progressive Power Metal

Label

Massacre Records

Rezensent

Jonas

Wie auch schon beim letzten Manticora-Longplayer "Hyperion" handelt es sich bei "8 Deadly Sins" um ein Konzeptalbum. Diesmal geht es um einen Mann, der sich kurz vor seinem Tod noch einmal an das Gute und das Schlechte in seinem Leben, und vor allem an seine Sünden erinnert. Die Stücke sind jeweils mit Jahreszahlen versehen, deren Zeitspanne von 1934 bis 2004 reicht. Intro und Outro spiegeln die Gegenwart wider. Schon hier lässt sich erahnen, dass "8 Deadly Sins" kein gewöhnliches, schnell fabriziertes Power-Metal-Machwerk ist. Das wird durch die Musik auch prompt bestätigt. Was einem aber nach den ersten Songs noch klar wird: Manticora tischen uns hier keine leicht verdauliche Kost auf. Das Attribut "progressiv" passt recht gut auf den Stil Manticoras. Unnötige Frickelei ist hier zum Glück nicht zu finden, aber die teils recht verworrenen Strukturen der Lieder und der Melodien sind aufgrund ihrer Komplexität nicht wirklich eingängig. Auf der zweiten Hälfte der Scheibe finden sich dann jedoch wesentlich leichter zu verstehende Melodien, die den Songs sehr zuträglich sind. Der in der Stilbezeichnung verwendete Begriff "Power" passt allerdings noch besser zu Manticora, denn was die Jungs hier im Rahmen der sehr guten Produktion abliefern, ist - auch dank ab und zu eingestreuter Thrash-Elemente - wirklich kraftvoll. Damit heben sich Manticora positiv von manchen Genrekollegen ab, die eigentlich eine Art Schlager mit E-Gitarren spielen. So ergibt sich zusammen mit dem engagierten Gesang von Lars F. Larsen - der stellenweise an Hansi Kürsch von den blinden Wächtern erinnert - und den meist nicht gerade freundlich wirkenden Riffs ein, im Bezug auf die Thematik der Platte sehr passendes musikalisches Gesamtbild.
Ein imposanter Klangrahmen ist somit auf jeden Fall gegeben. Allerdings tun sich viele Melodien auch nach mehrmaligem Hören noch schwer, Begeisterung auszulösen, was aber auch der einzige wirkliche Kritikpunkt an diesem Werk ist. Wer auf wuchtige Soundarrangements abfährt und damit leben kann, dass die meisten Songs etwas brauchen, bis sie in den eigenen Ohren richtig gut werden, und dies bei einigen wenigen Stücken vielleicht auch gar nicht erfolgt, sollte "8 Deadly Sins" unbedingt antesten.



   
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