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Knights of Tethys - Salacia
Metalspheres Info-Box

Genre

True Metal

Jahr

2003

Spielzeit

76:51

Rezensent

Peter

Meine Güte, was habe ich auf diese CD gewartet! Weniger wegen der Vorfreude auf die exzellente Musik, da hatte ich bis vergangenen Donnerstag genauso viel Ahnung von, wie mein Hund von Astrophysik. Die ganze Vorfreude nahm ihren Lauf im Sommer 2003. Da las ich in der zweiten und hoffentlich nicht letzten Ausgabe des griechischen Fanzines "Into the Pit" ein wahnwitzig langes Interview mit einer mir bis dato komplett unbekannten Band, wo mich zuerst der Name faszinierte. Die im Text versteckten Hinweise, dass die Band dem epischen Power Metal zugehörig ist, ließ dann mein Interesse noch um einiges steigen. Also, was liegt näher, als Kontakt aufzunehmen und mal nach einer Bemusterung zu fragen. Damit nahmen die Schwierigkeiten ihren Lauf. Erst erfolgte keine Reaktion, mein Eintrag ins Gästebuch wurde amerikanisch korrekt zensiert. Na ja, irgendwann meldete sich der Schlagzeuger und stellte die nun vorliegende CD zur baldigen Veröffentlichung in Aussicht. Um die ganze Sache abzukürzen, den Zollbehörden am Frankfurter Flughafen, der Schneckenpost in Colorado und ich weiß nicht was für Widrigkeiten zum Trotz, ist nach 1,5 Jahren endlich die aktuelle CD plus frühere Demos und diversen anderen Zugaben bei mir eingetroffen. Hat sich diese lange Zeit gelohnt? Ja! Warum? Weil Knights of Tethys ein Unikum in der amerikanischen Szene sind und mit ihrem epischen, uraltem Stoff in der eigenen Heimat wohl eher unter ferner liefen rangieren werden. "Salacia" ist der Stoff, aus die dem die ganzen harten Extrem Metaller ihre Träume basteln. Momentan eher in Griechenland als im restlichen Europa, aber auch hier wird es bald genug Bezugsmöglichkeiten für diese hoffnungslos dem Reinheitsgebot des Heavy Metal verpflichtete Band geben. Außerdem empfehlen sich Knights of Tethys mit jedem der 14 Titel nachhaltig für eines der nächsten Keep it True Festivals. So, genug der trockenen Fakten. Kommen wir zur Musik. Reicht die Erwähnung von Manilla Road, October 31st, Manowar, Jag Panzer, Brocas Helm? Das wären die mittelbaren Haupteinflüsse, die KOT in ihren nahezu überlangen Titeln deutlich zu Wort kommen lassen. Immer wohldosiert und gut verteilt. Nicht alles in einem Titel verwurstet. Das wäre doch zu fade! Speed Metal ("Shattered dreams") wechselt sich mit erhabener feinster Epik ("Knights of Tethys") ab und auch der Humor ("Mig Alley") kommt nicht zu kurz. Knights of Tethys haben ihre Lektion in alter Geschichte gelernt, nicht nur was die textliche Thematik betrifft. Im Musikunterricht wurde fleißig aufgepasst um den Helden von anno Tobak keine Schande zu bereiten. Die Band hat den Bogen raus wie mit einfachen Mitteln wirkungsvolle Titel mit Wiederkennungswert geschaffen werden. Teilweise fühle ich mich an Minotaurus erinnert, gerade bei einem Titel wie "Wars of spanish succesion".
Bei aller Freude über die Musik muss jedoch leider bei der Klangqualität etwas Nachsicht geübt werden. Auch wenn es recht authentisch durch den Kopfhörer scheppert, die Studiotechnik sollte nicht unbedingt wie vor 20 Jahren sein. Trotz alledem und weil ich immer ein Herz für Exoten habe, kann ich Knights of Tethys beruhigten Gewissens den ewig gestrigen empfehlen. Der MC Donalds Chart Show Generation dürfte es relativ egal sein, was wahrer und hingebungsvoll gespielter Metal ist.



   
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