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Nightfall - Lyssa
Metalspheres Info-Box

Genre

Melodic Death Metal

Label

Black Lotus Records

Rezensent

Sonia

Nightfall aus Griechenland sind die erste Band nach Rotting Christ, die mir aus dem südlichsten Land unserer viel thematisierten EU überhaupt zu Ohr kommen, und ich muss sagen: scheint ein guter Ort für harte Musik zu sein. Obwohl sie selbst ihre Musik als Extreme Dark Metal bezeichnen (was sowieso eigentlich gar nichts sagt), hört man doch die ein oder andere Gitarrenlinie, die aus dem äußerst nördlichen Skandinavien stammen könnte. Schon von der ersten Note ab wird ordentlich gerockt, neben schnelleren, heftigen Passagen traut man sich aber auch mal ins Midtempo, um dann in Soli überzugehen, die auch zu überzeugen wissen. Ein Leadgitarrist, der nicht den Hang zum sinnlosen Gefuddel auslebt, sondern sich schon Gedanken um Melodielinien und Strukturen macht. Schön.
Ein Problem ist hier allerdings, dass die Leadgitarre nicht genug in den Vordergrund gemischt wurde. Auch insgesamt ist der Sound zu gleichmäßig, also das jeweils im Vordergrund stehende Instrument bzw. der Gesang kommt nicht genügend zur Geltung. Dabei ist das nicht nur bei der Leadgitarre zu bedauern, denn der Sänger bemüht sich auch um Abwechslung zwischen Geschrei und cleanem Gesang. Hinzu kommt hier ja auch, dass Nightfall ihr sehr durchdachtes lyrisches Konzept rühmen, welches aber leider dem geneigten Ohr nur schwer zugänglich ist. Ebenso ergeht es dem Keyboard, welches von vorneherein nur für marginale Soundeffekte zuständig zu sein scheint und aufgrund der Mischverhältnisse wirklich fast untergeht.
Interessant zu erwähnen ist noch, dass der Mann am Schlagzeug George Kollias jetzt auch bei den Death Metal Göttern von Nile die Stöcke schwingt. Sein Drumming bei Nightfall ist zwar gut, aber an Nile reicht es noch lange nicht ran. Man darf also gespannt sein.
Erwähnenswert hier ist besonders "The perfect Li(f)e", da, wie ich finde, besonders schöne Melodien zu hören sind. Allerdings haben Nightfall ihren Stil konstant über das ganze Album beibehalten, so dass man nicht wirklich ein Lied hervorheben muss. Ich würde ja sagen, man solle diese Band im Auge behalten, aber da es tatsächlich schon ihr achtes Album ist, wird es wohl kaum noch großartige Veränderung zu hören geben. Somit empfehle ich Nightfall so wie sie sind: Nicht die neue Überband, nicht die absolute Neuerfindung des Metal, aber durchaus hörenswert, eben doch nicht der übliche Einheitsbrei. Man darf ein Ohr riskieren.



   
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