Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4799244
Besucher seit 09/2002


Miles Beyond - Miles Beyond
Metalspheres Info-Box

Genre

True Metal

Label

Rock Revolution Records

Rezensent

Peter

Kurz vor Jahresschluss erreicht mich diese CD aus den USA. Aus dem Bundesstaat Michigan um ganz genau zu sein. Schaut ja nicht gerade vielversprechend aus, zumindest das Coverartwork, und die Aufmachung ist auch nur auf die nötigsten Informationen komprimiert. Weitere Wichtigkeiten finden sich auf der Website. Unnötiger Ballast, der die Sicht auf das Wesentliche versperrt, ist also nicht vorhanden und damit zum wichtigsten Kriterium: Der Musik. Zuerst ist das ganze eher unspektakulär. "Out of Control" erinnert mehr als deutlich an Maiden zu Zeiten von "Number of the Beast", nicht nur wegen der Tatsache, dass Tim Moody wie der junge Bruce Dickinson klingt. Na ja, das kann ja heiter werden, und überhaupt kommen mir sofort Destillery in den Sinn, deren Debüt auch eine perfekte Iron Maiden Kopie war. Gut, dann habe ich mich durch die anderen elf Titel gearbeitet und das Teil erstmal in die Warteschleife eingereiht. Da würde das Scheibchen heute noch rotieren, wenn mir mein innerer Schweinehund nicht einen mächtigen Tritt in den Boppes verpasst hätte. Die einleitende Kontrolllosigkeit ist weiterhin von der eisernen Jungfrau beeinflusst. Aber der Rest? Meine Güte, was ist mir da für ein Glücksgriff fast an den Ohren vorbeigesegelt. So tot der Metal in den USA anscheinend ist, so lebendig ist der Underground, wo solche unentdeckten Perlen friedlich vor sich hin schlummern und ab und zu in die schwermetallischen Gourmettempel Europas befördert werden. Gut, Iron Maiden gehören sicherlich zu einem nicht unerheblichen Teil zu den hauptsächlichen Mentoren, was bei "Miles Beyond" (dem Titel) sehr stark an der Gitarrenarbeit festzustellen ist. Darüber hinaus lassen sich Agent Steel, Jag Panzer, Helloween, Juggernaut oder diverse europäische Einflüsse als weitere Anhaltspunkte festmachen. Aber unabhängig von allen Versuchen, irgendwelche Vergleichsmöglichkeiten zu suchen, ist diese Band ein Fall für alle Freunde wahrer, garantiert nicht trendverseuchter Klänge, aus einer Zeit, die als die Gründungszeit unserer Musik gilt und doch schon so weit entfernt ist. Meine Güte, in was für Rauschzustände spielen sich die beiden Gitarristen Tim Moody und Paul Owsinski bei "Take me back home", da tut es schon ein wenig weh, dass Bass und Schlagzeug etwas untergehen. "Vlad the Impaler" erschüttert die Lautsprecher und erinnert mehr als deutlich daran, dass Bruce Dickinson auch mal ein paar nette Soloalben am Start hatte. Die NWOBHM als Keimzelle aller Freude findet natürlich auch ihren Niederschlag und lässt mit "Still Strong" wehmütige Erinnerungen wach werden. Das waren jetzt einige Beispiele für eine CD, die für manch einen natürlich 'ne olle Kamelle ist, weil der Heavy Metal sich immer weiter entwickelt hat. Stimmt! Nur in welche Richtungen? Ist der momentane Boom Metal Core wirklich das, was einmal unsere Musik war? Eher nicht! Das sind Bands die wie Miles Beyond, die unerschütterlich an dem festhalten, was Heavy Metal nun mal ist, und das ist kein undefinierbarer Crossover oder irgendein Horrormaskenball. Wie heißt es so treffend auf der Rückseite des mageren Booklets? JOIN THE ROCK REVOLUTION! Ich freue mich, diese Band entdeckt zu haben.

Die CD gibt es auch unter http://www.karthagorecords.de



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword