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Bartholomeus Night - Theosophia Pneumatica
Metalspheres Info-Box

Genre

Black Metal

Jahr

2004

Spielzeit

50:03

Rezensent

Martin

Dass Israel Potential in Sachen schwermetallischem Krach hat, ist wohl nicht zu verkennen. Immerhin kamen von dort schon solch starke Acts wie etwa Abosranie Bogom, whoreXcore und Melechesh. Bartholomeus Night haben sich genauso wie Letztere dem Black Metal zugewendet. In der Tat sticht aber dieses Quintett noch einen Zacken positiver als die schon Genannten heraus.

Bemerkenswert ist schonmal der herrliche Sound, der glasklar daher kommt. Sehr druckvoll poltert besonders die Fußmaschine durch die Boxen. Liebhaber älterer Burzum, Darkthrone oder Immortal Scheiben kommen also nicht zwangsweise auf ihre Kosten. Trotz dieser weniger kalten Atmosphäre, die hier erzeugt wird, wirkt die Musik sehr intensiv auf den Hörer. Man wird manchmal beinahe verschlungen, konzentriert man sich durchgehend auf die Klangwelten, die die Israelis hier kreiert haben. Eine hasserfüllte, düstere und trotzdem sehr warme Welt wird einem hierbei offenbart. Das ist wirklich ganz großes Tennis. Nun, einen Kritikpunkt offenbart die Scheibe aber leider doch. Es ist nicht der Fakt allein, dass die Band Keyboards benutzt, es ist nur einfach dieser nervige Klang. Glücklicherweise sind diese aber nur selten präsent, womit auch das einzige wirkliche Defizit der Scheibe nicht wirklich schwer wiegt. Refahim, zuständig für den Gesang, unterscheidet sich sicher nicht maßgeblich von anderen Frontmännern der Black Metal-Szene, abgesehen von den vereinzelten tiefen Growls. Trotzdem gibt er diesem Hassbatzen noch die nötige Restintensität und lässt den Hörer endgültig in die düsteren Welten der "Theosophia Pneumatica" abtauchen.

Ausfälle gibt es auf der Platte absolut keine, allerdings haben mich drei der insgesamt zehn Titel besonders stark in ihren Bann gezogen. Der Opener "Theosophia Pneumatica (The Vengeance Of The I)" ist ein typischer Schwarzmetall Song und hämmert sich bis ins Knochenmark, das ist schon mal mehr als ein ordentlicher Einstieg. "Master Of Dread", der ruhigste Titel auf dem Album, beginnt mit einem sehr harmonischen Riff und mündet dann in einen recht groovenden Part, der Sekunden später noch mit der ballernden Doublebass verstärkt wird. Gekonnt wird diese bei den mal rasenden und mal schleppenden Riffs heraus- und kurz drauf wieder hineingenommen, so dass ein bedrückendes und schauriges Klangbild entsteht. Veredelt wird der Song mit einem klasse Solo, das sich kurz hineinwindet um nach einer kurzen Entspannungsphase wieder im Dunkeln zu verschwinden. Das schon auf der Demo enthaltene "True Nature" ist da schon noch etwas rasanter und glänzt mit sehr geilem Rhythmus, ein absolutes Highlight.
Es würde mich wirklich wundern, wenn diese Band nicht bald ein zugkräftiges Label findet, das Teil ist nämlich mehr als nur ein Antesten wert!



   
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