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Raising Fear - Mythos
Metalspheres Info-Box

Genre

Power Metal

Label

Dragonheart Records

Rezensent

Dennis

Aus den beiden italienischen Bands War Trains und Helreidh kommen die beiden Köpfe der Band Raising Fear Alberto Toniolo und Yorick, die sich im Jahr 2000 zusammenschlossen und dieses Projekt ins Rollen brachten. In der Bandinfo werden Raising Fear beschrieben als "a lethal mix of 80s American Power Metal (Warlord and Armored Saint above all) and the German current led by acts such as Grave Digger and Accept." Das läßt sich leicht nachprüfen: Vergeßt es! Auch ohne das typische Keyboard-Gedudel, ohne das all die Underground Symphony Bands sich so nackt fühlen würden wie eine Weinbergschnecke, kann man Raising Fear deutlich anhören, daß sie Italiener sind. Edguy sind vielleicht noch eine passendere Referenz, allerdings setzen Raising Fear nicht die ganze Zeit auf Helloween'sche Geschwindigkeit, sondern integrieren auch eine Reihe von progressiven Einschüben in ihren Sound. Vergleiche mit Accept, Armored Saint oder gar Warlord hingegen erscheinen im Zusammenhang mit Raising Fear nicht nur lächerlich, sondern sind auch noch wahnsinnig ärgerlich, da Dünnschiss wie dieser oft genug Wort wörtlich von den vermeintlichen "Experten" der Metalpresse übernommen wird ohne mal genau hingehört zu haben. Und ob die Bandmitglieder irgendwelche CDs genannter Bands zu ihrem Privatvergnügen auf den Plattenteller werfen, spielt in diesem Zusammenhang nunmal überhaupt keine Rolle.

Wie dem auch sei, das Songmaterial Raising Fears reicht auf "Mythos" noch nicht aus, um nachhaltigen Eindruck zu hinterlassen. Der Gesang ist allenfalls durchschnittlich, die Produktion nicht durchgehend zufriedenstellend und Stücke wie "Montezuma", "Charon" oder "Fenrir" gehen zu einem Ohr rein und zum anderen wieder raus. Hervorzuheben wären je nach Geschmack, läßt man die Texte außen vor, der hymnische Opener "Thorr" oder das ruhig beginnende und dann in einen flotten Banger mit ordentlichen Riffs übergehende "Ocasta". Die beste Komposition ist hingegen wenig überraschend ein Cover von "Angel Witch" der gleichnamigen, englischen Formation, die in der hier gebotenen Version jedoch nur wenig von der Faszination des Originals vermitteln kann.

Bei der Analyse der Lyrics ergibt sich ein noch schwächeres Bild der Band als bei der Musik. So heißt es in "The Goddess" beispielsweise: "Darkness falls again on the land, the shadow [...] reaches the town, as I was wandering the forests, I've seen you at a field and I couldn't realize, I felt something strange, I couldn't explain, [...] her eyes so crystal blue [...] she took my hand [...] 'don't be afraid'" (hab keine Angst). Das genaue Gegenteil ist aber der Fall, wenn man solch grausige Märchenerzählungen vernehmen muß, denn eine Erklärung für die Einfallslosigkeit dieser geistigen Ergüsse dürfte die Band ebensowenig haben. Dazu kommt dann auch noch das nicht weniger katastrophale Coverartwork im Comicstil von Diego Ferrarin, das zweifellos dafür sorgen wird, daß eine Kontaktaufnahme zu den Fans im Kaufhausregal schon beim ersten Blick scheitern wird, was angesichts des musikalischen Inhalts jedoch nicht zu größeren Versäumnissen führen dürfte.



   
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