Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4664774
Besucher seit 09/2002


Behind the Scenery - Retroviseur
Metalspheres Info-Box

Genre

Melodic Death Metal

Label

Supreme Chaos Records

Rezensent

Dennis

Aus der kleinen Kreisstadt Göppingen in Baden Württemberg stammt diese Formation, die in den vergangenen sieben Jahren bereits zwei Alben veröffentlichte, auf welchen melodischer, teils komplexer Death Metal zu hören war, wie man ihn schon das ein oder andere mal in Göteborg gesichtet haben soll. Auch "Retroviseur" begeht hier keinen Stilbruch, bietet jedoch weniger komplexe Songstrukturen als vielmehr fast durchgehend auftauchende Experimente im Gewand der einzelnen Songs. Die Musik ist nicht sonderlich hart, setzt im Gegenteil sogar hier und da mal auf akustische Passagen und ist darüber hinaus relativ gut produziert.
Nun gibt es zwei Gründe dafür, dass sich die Begeisterung beim Hören von "Retroviseur" beim Verfasser dieser Zeilen in Grenzen hält. Zum einen ist das die Gitarrenarbeit, denn sonderlich aufregende Riffs finden sich auf dem Album leider nur sehr selten mal (zu Beginn von "Me and the Sun" oder "No second Silence" zum Beispiel). Weiterhin verstehen sich Behind the Scenery auch als die moderne Melodic Death Metal Variante - das Recht dazu haben sie natürlich und es ist ihnen anzurechnen, nach Eigenständigkeit zu suchen, anstatt sich selbst zu einer weiteren der unzähligen In Flames-Kopien zu limitieren. Dieser moderne, ich möchte fast schon "sterile" Klang sagen (z.B. verzerrte, ambient ertönende Gitarren), ist natürlich wie vieles andere auch was Musik betrifft Geschmackssache, bei der die Meinung eines einzelnen nicht viel zu bedeuten hat. (Wer meine trotzdem wissen möchte: Mir gefällt's nicht) Unumstritten dürfte hingegen sein, daß einige der Experimente, die Behind the Scenery auf "Retroviseur" wagen, vollends aufgehen. An erster Stelle ist hier der hervorragende weibliche Gesang zu nennen, der im Kontrast zum fiesen Keifen Holger Speidels einige der ruhigeren Momente vertont ("Silence within", "Elevation") ohne dabei jemals kitschig zu wirken. Auch die beiden Versuche, jeweils einen Song in französisch und deutsch zu halten empfinde ich als gelungen; hier fügt sich der Gesang bestens ins klangliche Gesamtbild ein, während die Texte den Hörer eigentlich durchgängig ansprechen und versuchen, dem menschlichen Individuum und der Gesellschaft etwas näher auf den Grund zu gehen.

"Retroviseur" ist somit beileibe kein uninteressantes Album geworden. Es ist anders und wird deshalb um so eher die Geschmacksgrenze des einen oder anderen übertreten, während es gleichzeitig auch die Chance bietet, zwischen all den ähnlich klingenden Melodic Death Bands (zumindest im kleinen Rahmen) erhört zu werden. Solltet ihr aufgeschlossen sein, dann hört ruhig mal rein. Von einem Blindkauf würde ich jedoch abraten.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword