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Dark Suns - Existence
Metalspheres Info-Box

Genre

Progressive Metal

Label

Prophecy Produtions

Rezensent

Volker

Eigentlich ist "Existence" das tatsächliche Label-Debut der Band, denn das 2002 via Voice of Life veröffentlichte "Swanlike" war ja im kompletten Umfang die Wiederveröffentlichung einer bereits vorher erschienen Eigenproduktion. Verwunderlich war es jedenfalls nicht, dass die Leipziger mit diesem Release bereits so einige Aufmerksamkeit auf sich lenken konnten. Mittlerweile sind die hochtalentierten Musiker bei Prophecy im entsprechenden Hafen gelandet und verbreiten unter professionellen Bedingungen stolze 78(!) Minuten wundervoller Tonkunst.
Wer den Vorgänger kennt, sollte sich allerdings auf einige Veränderungen gefasst machen, denn die Dark Suns treten keineswegs auf der Stelle. Die starke Orientierung an Opeth ist passé und von den Death Metal Einschüben der "Swanlike" ist nichts mehr vorhanden. Stattdessen klingt "Existence" ebenso wie "Back to Times of Splendor" von den Leipziger Kollegen und Freunden Disillusion erfreulich eigenständig und mindestens ebenso vielschichtig. Ich würde diese Scheibe der Dunklenen Sonnen sogar noch eine Stufe höher ansiedeln, aber das mag Geschmackssache sein, da das Album im Vergleich zu Disillusion um einiges entspannter und für meinen Geschmack auch flüssiger klingt. Fast zerbrechlich klingender Prog Rock findet sich auf "Existence", Anlehnungen an die besten Momente neuester Anathema und trotzdem beschränkt sich die Band keineswegs allein auf bedächtige Momente. Schwere Gitarren prägen viele der Songs und wie befreiend peitschen leidenschaftliche Stürme über ein bittersüßes Meer der Melancholie. "Existence" lebt von unzähligen Stimmungswechseln, die doch nie den Eindruck der Überfrachtung erwecken. Der singende Schlagzeuger Niko Knappe prägt dabei in seiner Doppelrolle die Musik nachdrücklich. Nicht nur das proggige Drumming ist vom Feinsten, sondern auch sein sehr emotionaler Gesang genügt höchsten Ansprüchen.
"Existence" ist ein Album, das sich am besten als Gesamtwerk geniessen lässt, denn die meisten Songs gehen fliessend ineinander über und bauen teilweise auch aufeinander auf. So stellt "The Euphoric Sense" nach zwei kurz gehaltenen Eröffnungsstücken das erste Highlight und bietet einen wundervollen Einblick in die ganze große Klangwelt dieses Werkes. Trotz seiner Komplexität verfügt der Song über eine regelrechte Eingängigkeit, ein Spiel mit den Extremen, das die Leipziger sowieso bestens beherrschen. Sehr düster erklingt danach "Her and the Element", das in den nächsten Minuten sanfte Töne mit heftigen Ausbrüchen vereint.
"Take this time to enter the unknown": Nur eine Textzeile aus "Anemone", das Stück, das mich wohl am nachdrücklichsten beeindruckt. Spätestens mit diesem Song müssen sich die Dark Suns hinter keiner vergleichbaren Band der Welt verstecken. Wem hier kein wohliger Schauer über den Rücken läuft, der kann sich auch direkt "Top of the Pops" reinziehen. Ich könnte hier noch einen Stapel weiterer Songs empfehlen, doch ich beschränke mich mal auf die fast 25 Minuten Musik, die die beiden Abschlussepen "Patterns of Oblivion" sowie "One endless childish Day" bieten. Gerade das zweite sollte ein Freudenfest für jeden anspruchsvollen Prog-Fan sein, die Band spielt gekonnt selbst mit Art Rock Elementen und entreisst den geneigten Hörer in eine faszinierende Welt fernab jeder abgestumpfter Tristesse. Am besten taucht ihr aber baldmöglichst selbst ins Klanguniversum der Dark Suns ab. "Existence" hat jedenfalls schon jetzt den Rang eines bedeutenden Albums des Jahres 2005 sicher!

"Tell me how could I smile, when there is emptiness behind this Mask?"



   
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