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V.A. - Eagleution - A tribute to Saxon
Metalspheres Info-Box

Genre

Heavy Metal

Label

Remedy Records

Rezensent

Dennis

Saxon haben den Metal geprägt wie kaum eine zweite Band und gehören nicht zuletzt deshalb nach wie vor zu meinen absoluten Lieblingen. Unzählige Hits haben die Engländer geschrieben, mit denen sie sich ihren Platz am Metalhimmel direkt neben Iron Maiden und Judas Priest sowie in den Herzen tausender von Fans redlich verdient haben. Remedy Records haben pünktlich zum 25jährigen Bandjubiläum einen Sampler mit Coverversionen von 18 der größten Songs der Sachsen aufgelegt, von denen die meisten von ihren eigenen Bands eingespielt wurden.

Mit Stormwarrior geht's los, und "Power and the Glory" ist ein echter Hammer geworden! Fett wie eine Lawine kommen die Gitarrenriffs aus den Lautsprechern geschossen, daß einem Hören und Sehen vergeht und selbst das kleine Manko mit Lars Ramckes Gesang kein bißchen stört. In dieser Hinsicht versagen die darauf folgenden Torment bei ihrer Interpretation von "Denim & Leather" vollkommen, zerstören den kompletten Song mit ihrem monoton-dilletantischen Gesang. Solche Bands sollte man wirklich verbieten! Paragon machen ihre Sache bei 20.000 Feet ordentlich, verpassen diesem den typischen, bandeigenen Sound, wodurch das Ergebnis etwas anders klingt als das Original aber trotzdem gut durchläuft. Im Anschluß geben sich die V8 Wankers alle Mühe, "Wheels of Steel" irgendwie über die Bühne zu bringen, was musikalisch ganz gut funktioniert, aber gesanglich ebenfalls tierisch in die Hose geht. Grausam! Den Höhepunkt erreicht die CD dann mit dem anschließenden "Warrior" von Twisted Tower Dire, die allen (und damit meine ich auch wirklich ALLEN) anderen Bands auf diesem Sampler zeigen, was hervorragender Gesang und vor allem musikalisches Feeling bedeutet. So klingt diese Perle, welche einst durch die New Wave of British Heavy Metal im Vereinigten Königreich angeschwemmt wurde, wunderbar eigenständig und angenehm amerikanisch, und hat ihren Platz in meinem MP3-Player für's nächste, halbe Jahr sicher. Genial! Breaker können im Anschluß mit "To Hell and back again" nicht ganz meine Erwartungen erfüllen. Die Jungs machen ihre Sache zwar gut, aber von einer Band die Metalgeschichte geschrieben hat erwarte ich einfach was besonderes, und das ist das m.E. auch irgendwie zu langsam interpretierte "To Hell and back again" nicht. Dark Age machen danach das beste aus ihren Möglichkeiten und zelebrieren eine vollkommen eigenständige, an ihren eigenen, düsteren Sound angepaßte Version von "Heavy Metal Thunder", die man insoweit sicherlich als gelungen einstufen muß. Perzonal War erledigen ihre Sache bei "Solid Ball of Rock" besser als erwartet, während Predator und Seventh Son bei den beiden Klassikern "Burning Wheels of Fire" und "Dallas 1 p.m." den Saxon-Geist zu keiner Zeit wirklich einfangen können. Gerade letzterer gehört zum besten, was überhaupt jemals im Musikbereich das Licht der Welt erblickt hat (sorry, aber bei Saxon kann man wirklich nur in Superlativen reden - ein seit über 10 Jahren begeisterter Verfasser), bei dem in der Version der mir bislang vollkommen unbekannten Seventh Son (hätten die nicht vielleicht besser Maiden-Coverband werden sollen?) insbesondere das im Original immer wieder für Gänsehaut sorgende Gitarrensolo einfach nicht zünden will. Division lösen ihre Aufgabe bei "Princess of the Night" ordentlich, kommen gesanglich allerdings auch nicht nur annähernd an die Klasse von Biff Byford heran. Necronomicon stellen sich bei "Machine Gun" beinahe ebenso dilettantisch an wie Torment bei "Denim & Leather", während Airborn mit "Unleash the Beast" eine kleine Überraschung gelungen ist, die mir hier fast noch besser gefällt als im Original. Guter Gesang, dazu jede Menge Speed und Power, bitte mehr davon! Am Gesang scheitern hingegen wieder Goddess of Desire, deren "Dragon's Lair" nicht so recht zünden will, wohingegen Powergod mit dem kraftvoll dargebotenen "Big Teaser" wiederum zu überzeugen wissen. Solitude geht das "Rainbow Theme" gut von der Hand und wissen dabei sehr gut zu unterhalten, zumal der rauchige Gesang gut zum musikalischen Part passt. Wer dann noch die dicht am Original gehaltene wenn auch nicht ganz so faszinierende Version Revivers von "Fire in the Sky" abwarten kann, wird zum Abschluß noch einmal mit einer wunderschön entspannend-balladesken Darbietung Twysters von "Broken Heroes" belohnt, die mit dem Saxon-Sound gar nichts mehr zu tun hat (Frauengesang!), und vielleicht gerade deshalb zu den Highlights auf dieser CD gehört.

Bleibt noch anzumerken, daß der Sampler in limitierter Auflage mit einer Bonus-CD daher kommt, auf der sich 13 weitere Coverversionen befinden wie zum Beispiel von den Maltesern von Angel Crypt oder Xiron aus Osnabrück, bei denen Michael Seifert von Rebellion vor einigen Jahren mal gesungen hat. Insgesamt ist "Eagleution" wie die meisten Covercompilations natürlich eine zwiespältige Sache mit Höhe- und Tiefpunkten, deren Anschaffung durch die Zugabe der Bonus-CD für den einen oder anderen Saxon-Fan jedoch interessant sein könnte. Mir selbst reicht für die nächsten Wochen eine kleine Zusammenstellung der besten Songs als MP3s.


Trackliste CD:

1. STORMWARRIOR ? POWER AND THE GLORY
2. TORMENT ? DENIM & LEATHER
3. PARAGON - 20.000 FEET
4. V8 WANKERS ? WHEELS OF STEEL
5. TWISTED TOWER DIRE ? WARRIOR
6. BREAKER - TO HELL AND BACK AGAIN
7. DARK AGE ? HEAVY METAL THUNDER
8. PERZONAL WAR ? SOLID BALL OF ROCK
9. PREDATOR - BURNING WHEELS OF FIRE
10. SEVENTH SON ? DALLAS 1 PM
11. DIVISION ? PRINCESS OF THE NIGHT
12. NECRONOMICON ? MACHINE GUN
13. AIRBORN ? UNLEASH THE BEAST
14. GODDESS OF DESIRE ? DRAGON´S LAIR
15. POWERGOD ? BIG TEASER
16. SOLITUDE - RAINBOW THEME ~ FROZEN RAINBOW
17. REVIVER ? FIRE IN THE SKY
18. TWYSTER ? BROKEN HEROES

Trackliste Bonus-CD:

1. HEAVY METAL MANIACS ? STRONG ARM OF THE LAW
2. NOISE FOREST ? AND THE BANDS PLAYED ON
3. XIRON ? 747 (STRAINGERS IN THE NIGHT)
4. RUNAMOK ? A LITTLE BIT OF WHAT YOU FANCY
5. MIGHTY D ? CRUSADER
6. UNDERCODE ? GREAT WHITE BUFFALO
7. KNIGHTMARE ? CIRCLE OF LIGHT
8. SPECTRE DRAGON ? DOGS OF WAR
9. WHEELS OF STEEL ? GET DOWN AND DIRTY
10. ANGELCRYPT- ALTAR OF THE GODS
11. XIRON ? ALL GUNS BLAZING
12. UNDERCODE ? BROKEN HEROES
13. TRAGIDIAN - MOTORCYCLE MAN





   
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