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Desire - Locus Horrendus (The Nightcries of a sullen Soul...)
Metalspheres Info-Box

Genre

Doom / Black Metal

Jahr

2002

Spielzeit

69:42

Rezensent

Volker

Da hilft auch der 20. fassungslose Blick auf das Booklet nichts, dieses Album ist tatsächlich eine Eigenproduktion - und zwar eine der beeindruckendsten, die mir je in die Hände gefallen ist. Desire aus Portugal spielen episch-melodischen Doom/Death der absoluten Referenzklasse und können qualitativ bereits mit dieser Veröffentlichung zur Speerspitze des Genres gezählt werden. Obwohl vor allem bei den Vocals auch Black Metal Einflüsse zu vernehmen sind, sind Desire in erster Linie eine Doom Band, die genau die Emotionalität transportiert, die diese Musik so besonders macht.
"Locus Horrendus" besteht aus 12 Songs, die abgesehen von Intro, Outro sowie zwei Interludien Spielzeiten von 8 und 13 Minuten aufweisen. Desire kreieren dabei eine opulente Dramatik, die ihres Gleichen sucht und haben die songwriterischen Fähigkeiten, auch über solche Songlängen jederzeit die Spannung aufrecht zu erhalten. Es ist fast unmöglich hier irgendwelche Highlights hervorzuheben, das Album kommt ohne jeglichen Ausfall aus. Am ehesten bieten sich da noch "Torn apart", ein elegisches Schmuckstück von atemberaubender Schönheit, sowie das monumentale "The weep of a mournful dusk" an.
Nur wenige Bands sind in der Lage, eine derartig düster-traurige Atmosphäre zu erschaffen, die trotz dem dominanten Keyboardeinsatz niemals auch nur ansatzweise kitschig klingt. Schleppendes Riffing ergänzt sich bestens mit wunderschönen Gitarrenleads, den variablen Vocals von Sänger Tear sowie dem hochklassigen Hintergrundgesang von Tanja Texeira. Gemastert wurde "Locus Horrendus" im renommierten Finnvox-Studio (was sich die Band mit Sicherheit eine Menge hat kosten lassen...), dementsprechend ist die Produktion auf absolutem Profiniveau. Und auch lyrisch und was das Artwork betrifft ist alles im grünen Bereich, so dass mir einfach nicht der kleinste Kritikpunkt an diesem Meisterwerk auffällt. Warum diese Band noch kein Label unter Vertrag genommen hat, dürfte ein verdammt gut gehütetes Geheimnis sein...
"Locus Horrendus" ist jedenfalls das beste, was ich jemals von einer portugiesischen Band gehört habe (auch noch vor Moonspells Glanzstück "Wolfheart"), und kann jedem Freund atmosphärischen Düstermetals nur wärmstens ans Herz gelegt werden. Eine Bandhomepage scheint es nicht zu geben, aber wenn ihr die Band kontaktieren möchtet, wendet euch einfach an untenstehende Mailadresse.



   
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