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Lyriel - Prisonworld
Metalspheres Info-Box

Genre

Melodic Folk Metal

Label

Black Bards Entertainment

Rezensent

Volker

Ein weiteres Beispiel aus der schier unendlichen Reihe: "Wenn Cover schlimme Befürchtungen wecken?. Gegen die teils grellbunt, teils kitschdüstere Fantasy-Zusammenstellung, die einem von "Prisonworld" in die Augen sticht, wirken noch die Artworks von Stratovarius kunstvoll. Nicht die besten Startvoraussetzungen für das hinter dem Namen Lyriel stehende junge Septett aus dem Bergischen Land. Musikalisch findet sich allerdings Erhellenderes, denn die Band kreiert nett anzuhörenden melodischen Folk Metal, der auch mal rein akustisch präsentiert wird. Eine Geigerin und eine Cellistin sorgen ebenso für hübsche Melodien mit teils keltischem Anstrich wie die Sängerin Jessica Thierjung, die mit ihrer warmen und natürlich klingenden Stimme für angenehme Impulse sorgt. Trotz drei Musikerinnen in der Band also kein Anlass für Sopran-Alarm.

Lyriel setzen eher zweitrangig auf harte Gitarren, macht ja eigentlich nichts, auch wenn es für meinen Geschmack allerdings mitunter schon mal etwas zu poppig ("Day in June") bzw. kitschig ("Rainbow in the Rain") wird. Dann doch lieber die teilweise sehr ansprechenden folkig-balldesken Stücke (empfehlenswert: "The singing Nightingale"), in denen man schön versinken kann. Richtig klasse sind daneben der getragene Rocker "Fale of Knowledge" sowie das durch bezaubernden Gesang wirklich ohrenschmeichelnde "Symmetry of Disfiguration" (gibt es ebenso wie "The Crown of the Twilight" zum Ende noch als Akkustikversionen mit interessanter Percussion-Begleitung) und auch der Titeltrack mit treibenden Power Metal Parts hat was. Dabei ist festzuhalten, dass die folkigen Parts auch durch die Produktion eher in den Vordergrund gestellt werden, da die Stromgitarren zwar deutlich zu vernehmen sind, aber dabei ziemlich druckarm und irgendwie auch nicht so gekonnt arrangiert wie klassisch / folkig / akustischen Elemente klingen.

Insgesamt gesehen reissen die Nordrhein-Westfalen mit den Songs von "Prisonworld" sicherlich keine Bäume aus, aber das Album gefällt mit einer entspannten Leichtigkeit fernab von Argwohn und finsteren Gedanken. Solide Kost also und eine nette Abwechslung für ruhigere Stunden.



   
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