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Paradise Lost - Forever after (Promo Single)
Metalspheres Info-Box

Genre

Rock

Label

Gun / BMG

Rezensent

Volker

Sie naht, die 10. Paradise Lost Scheibe, die mit dem Bandnamen betitelt sein wird und mal wieder wird vorab apostrophiert, dass das Album wieder viiiieel härter klingen soll und die Gitarren mehr als zuletzt im Vordergrund stehen. Nick Holmes und Bandkollegen lassen sich bereits jetzt in Interviews groß und breit darüber aus, dass "Paradise Lost" ausgereifter, härter, anspruchsvoller und überhaupt besser denn je klingen würde. Warum ist dann bloss davon auf dieser Single nichts zu hören?
Ich gehöre ja nun gewiss nicht zu der Fraktion, bei der alles immer härter, schneller und lauter sein muss und ich weiss viele gelassenere Alben sehr zu schätzen, aber vor allem dann, wenn sie etwas besonderes zu bieten haben. Nun kann ich jetzt nur vom Song "Forever after" sprechen, da sonst nichts auf dieser Promo Single enthalten ist, aber der wäre wohl nicht ausgewählt worden, wenn er nicht zumindest nicht in einem gewissen Sinne als repräsentativ gelten könnte. Ist mir jetzt auch egal, wenn 90% des Musikjournalisten-Universums das ganz anders sehen werden, aber für meine Ohren klingt "Forever after" dünn, kalkuliert, emotionsarm und keinen Deut spannender als die Stapel Mittelmaß, die die Briten in den letzten Jahren veröffentlicht haben. Okay, diesmal wurden die elektronischen Elemente ein Stück weit zurückgenommen, aber an denen lag es bestimmt nicht, dass Paradise Lost seit der "Draconian Times" nichts Außergewöhnliches mehr auf die Reihe bekommen. Mit der Lupe betrachtet hat Nick Holmes durchaus wieder ein Fünkchen Aggression in seine Stimme gepackt, aber damit wäre das Thema "Härte" auch schon erledigt. Die Gitarren des vom Saiten-Gott zum abgehalfterten Pseudo-Gruftie mutierten Greg Mackintosh sind viel zu weit in den Hintergrund gemischt und wissen nahezu gar keine Akzente zu setzen. Was soll denn bitte an diesem seichten Geplätscher so eindrucksvoll produziert sein? Und technisch anspruchsvoll? Es wundert mich, dass Drummer Steve bei diesem einfältigen Rhythmus nicht hinter seiner Schießbude einschläft...
Weniger subjektiv gesehen bleibt noch zu vermerken, dass "Forever after" durchaus als Ohrwurm fürs Mainstream Radio taugt, aber ein nettes Liedchen ohne Herz und Seele und überdies noch mit entsprechend plattem Text ist für diese Band einfach zu wenig. Wenn der Rest des Albums ähnlich klingt, sind Paradise Lost weiter denn je von der Rückkehr ins verlorene Klangparadies entfernt.



   
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