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Lurid Trace - Final Progression
Metalspheres Info-Box

Genre

Old School Thrash Metal

Jahr

2004

Spielzeit

36:00

Rezensent

Alf

Lurid Trace ist ein fünf Mann starker Trupp aus Ingolstadt und hat mit "Final Progression" einen ordentlichen Ausflug in die alte Thrash Schule eingetrümmert. Rifforientiert, den Gashahn meist nur halb aufgerissen und ein klarer Sänger, der modernerweise von einem gelegentlichen Growlmonster Verstärkung bekommt. Ich hab fast zwei Wochen gebraucht um rauszufinden an welche Band mich der Stil von Lurid Trace verdammt noch mal erinnert, vor allen Dingen was den Gesang angeht ? und dann endlich?Heureka! Kennt noch irgendjemand das 1991er Album "Epidemic" von den Bay Area Thrashern Panic? Falls ja, habt ihr schon mal eine grobe Orientierungshilfe im Ohr, falls nein sei euch gesagt, dass es sich dabei um eine Genreperle handelt, nach der man die nächste Metalbörse ruhig mal durchtauchen kann.

Aber das nur am Rande, Lurid Trace haben sich durchaus einen eigenen Stiefel übergezogen, dringen hin und wieder in ruhigere Gefilde vor ("Threshold") und wissen auch ihre Gitarreneffekte treffsicher und kreativ einzusetzen ("Weakend"). Diese beiden Songs sind übrigens auch die Sahnestücke von "Final Progression". Der Aufbau ist spannend und mitreissend, die "Dramaturgie" trifft ins Schwarze sozusagen, und es hat den Anschein, als ob Lurid Trace hier ihre eigene Stimme gefunden hätten.
Und genau das fehlt mir beim Rest des Albums, es ist mir einfach zu vorhersehbar. Für eine Old School Thrash Platte ja eigentlich nicht der schlimmste Rüffel. Bekanntes aus dem Retro-Baukasten muß man aber wenigstens mit ordentlich Gas durch die Anlage jagen, damit's auch den Staub runterpustet! Und das haben Lurid Trace nicht hingekriegt; an Blut, Schweiß und Tränen fehlts fast völlig. Unter dem Strich bleibt ein Album, das man sich zwischendurch gut mal anhören kann, das aber nicht unbedingt ein Moshpit-Inferno auslösen wird. Wenn die Jungs aber die "Threshold" und "Weakend"-Schiene weiterverfolgen sind sie schonmal auf dem richtigen Gleis. Vorläufig müssen sie sich aber einfach den Douglas Adams Stempel gefallen lassen: Größtenteil harmlos.



   
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