Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4664832
Besucher seit 09/2002


Torian - Dreams under Ice
Metalspheres Info-Box

Genre

Power Metal

Label

Underground Symphony

Rezensent

Dennis

Nach ihrem gelungenen Demo "Into the Winter" schieben Torian nun ihre erste Langrille mit dem Titel "Dreams under Ice" hinterher, für die man das kleine, italienische Label Underground Symphony für sich gewinnen konnte. Dieses muß sich zunächst einmal ankreiden lassen, daß der Sound für eine Labelveröffentlichung nicht zufriedenstellend geworden ist. Klar, Leuten, die noch das Heathen's Rage Demo im Schrank stehen haben, ist der Sound sowieso egal, und für genau jene ist ja auch "Dreams under Ice" gedacht, aber trotzdem sollte man sich in der heutigen Zeit doch überlegen, ob das Geld hier an der richtigen Stelle gespart wurde.

Dafür entschädigen Torian den Hörer jedoch mit ansprechenden Kompositionen echten, teutonischen Stahls, die sich weit entfernt von billigem, synthieunterlegtem Double Bass Geböller bewegen, wie man es heute immer und immer wieder als der Weisheit letzter Schluß von den durch Anzeigengelder bestochenen Hochglanzmagazinen aufgetischt bekommt. Lieder wie der eigenbetitelte Opener, das balladeske "Leave this World behind" oder das galoppierende "History Falls" sind vom Songwriting her detailliert ausgearbeitet, bestechen durch schöne Doppelleads und bieten Emotion und Dramatik. Die Songs sind vertrackt aber niemals kompliziert, wechseln also ständig das Tempo, ohne dabei auch nur einen Hauch ihrer Eingängigkeit einbüßen zu müssen. Sehr gut!
Etwas schwächer fallen da die schnellen Stücke aus, bei denen zu sehr auf einfachste Riffs gesetzt wird. Das wirkt sich meiner Meinung nach negativ auf "Decadence" und "Late Revenge" aus, bei denen ich zudem auch die Gesangslinien etwas einfallslos finde. Grundsätzlich ist es aber sicher richtig, die Geschwindigkeit des öfteren nach oben zu schrauben, denn das kann dem Album als solchem natürlich nur gut tun. Und auch wenn Sänger Marc Hohlweck sicherlich nicht zu den besten seines Fachs gehört, so besitzt er immerhin Charisma und Gefühl, womit Torian durchaus in der Lage sind, die ohrwurmartigen Melodien schnell auf den Hörer zu übertragen. Die Melodik ist somit eindeutig die große Stärke von Torian, mit deren Hilfe es der Band ein ums andere mal gelingt, den Hörer ins ferne Caracon zu entführen, das Land der beiden Krieger Garth und Torian, der für den Bandnamen der Paderborner Pate stand. Songs wie die mit starken Riffs versehene Siegeshymne "Born to Win" oder das einprägsame "Mind the Danger" liegen was das Songwriting betrifft jedenfalls weit über dem heutigen Power Metal Standard, und wenn die Durchführung (Produktion, Gesang) noch ein wenig besser wird, dann können wir von Torian noch einiges erwarten.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword