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DarkSeed - Ultimate Darkness
Metalspheres Info-Box

Genre

Gothic Metal

Label

Massacre Records

Rezensent

Peter

Draußen scheint die Sonne, so langsam war es das dann wohl mit dem Winter und eintretender Finsternis wenn ich auf dem Weg nach Hause bin. Wäre diese CD doch schon im Dezember erschienen, würde mir zum Thema "Endgültige Dunkelheit" einiges mehr einfallen. Was soll's? Eine neue CD von DarkSeed ist eigentlich zu jeder Jahrezeit willkommen und deswegen frisch ans Werk.

Elf Jahre nach der ersten Mini Veröffentlichung und zwei Jahre nach "Astral adventures" nun also ein neues Lebenszeichen der deutschen Hoffnung in Sachen Gothic Metal. Stefan Hertrich, seines Zeichens kreativer Hauptverantwortlicher der Band, hatte sich zwischenzeitlich aus der Szene verabschiedet und mit artfremden Projekten, die auch einige Auszeichnungen einheimsen konnten, die nötige Kraft gesammelt um diese CD zu dem zu machen, was sie ist: Einfach nur gelungen. War ich bis vor kurzem der Meinung, auf weiter Flur der einzige in meinem Bekanntenkreis zu sein, die nur aus "True Metal ist wahrer Metal" Verrückten besteht, der diese Band zu seinen Favoriten zählt, haben sich schon einige ganz mutige geoutet und auch zu DarkSeed bekannt. Ganz nebenbei wurde dann von einigen auch eine gewisse Vorliebe für Rammstein offenbart, aber damit nun endgültig zur Musik. Gothic ist eigentlich nicht so mein Ding, was sich pauschal nicht mit dem ganzen "Blut und Rosen"-Pathos erklären lässt. Auch nicht mit der penetranten Schwülstigkeit, die wie billiges Parfüm stundenlang im Raum hängt. Da gibt es viele Gründe, die jetzt hier nicht zum Thema passen und von denen DarkSeed weit entfernt sind. Konnte der letzten CD schon eine gewisse Erschöpfung angemerkt werden, sind die Batterien wieder voll geladen, kein Burn Out Syndrom vorhanden und überhaupt: So viel Spaß an der Freude hatte ich beim besten Willen nicht erwartet. Wie aus einem Guß, ohne unnötige Klimpereien oder alles niederwalzende Keyboardattacken wurde die dunkle Saat in den Boden gebracht und die Ernte kann sich sehen lassen. Es passt alles, elektronische Phasen kontrastieren gut mit den auf Tiefststand gestimmten Gitarren und über allem schwebt der drohende, düstere und dann wieder klare Gesang. Disbeliever, mit seinem stetig nach vorne treibenden Tempo, macht den Anfang, das an Rammstein erinnernde "My Burden", versetzt mit deutschen Texteinschüben, setzt noch einen drauf, während der Titelsong eher unscheinbar daherkommt. Weitere Höhepunkte sind das majestätisch erhabene "Biting Cold" oder das stark Industrial beeinflusste "The dark one". Egal, ob elektronischer Gothic, Ausflüge in Death Metal nahe Gefilde, die Band ist in allen Belangen sattelfest und leistet sich keine Entgleisungen. Wer bis jetzt fleißig alles von Dark Seed gekauft hat, dem wird auch diese CD gefallen. Wer Gothic mit Paradise Lost, Crematory oder Nightwish verbindet, wird hier seine Schwierigkeiten haben. Nicht jedem kann ein übermächtiges Gewitter aus Elektronik, der nicht ganz reinen Lehre des Gothic und diversen anderen Fremdzutaten gefallen.



   
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