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Testament - Seen between the Lines (DVD)
Metalspheres Info-Box

Genre

Thrash Metal

Label

Escapi

Rezensent

Dennis

Wenn wir ehrlich sind, haben Testament in ihrer Karriere nur einen einzigen, wirklichen Klassiker geschrieben, und zwar "The Legacy". Klar, auch die Alben danach hatten einige gute Songs vorzuweisen, und auch auf einem Album wie "The Gathering" fanden sich nach ihren grauenhaften Death Metal Ausflügen Mitte der 90er wieder Brecher wie "D.N.R." oder "Down for Life". Trotzdem stellt sich für den aufmerksamen Beobachter natürlich schon lange die Frage, weshalb so viele andere, nicht minder gute oder weniger hart arbeitende Acts wie z.B. Razor es nie geschafft haben, annähernd die Erfolge zu feiern wie Testament. Eine wirkliche Antwort hierauf liefert die vorliegende DVD leider auch nicht, dafür aber zumindest einige interessante Einblicke in die frühen Tage von Testament.
Bereits aus dem Jahr 1991 stammt das Videomaterial von "Seen between the Lines" und wurde während der World-Tour aufgenommen, die die Band im Anschluß an die Veröffentlichung von "Souls of Black" gemacht hatte. Veröffentlicht wurde das ganze bereits im gleichen Jahr als VHS-Video, die nun erscheinende DVD wurde noch einmal remastert. Davon merkt man allerdings kaum etwas, denn sowohl Bild- als auch Tonqualität entsprechen Bootleg-Niveau und somit nicht mehr dem heutigen technischen Standard. Zwischen den gerade einmal sechs Songs, die bei unterschiedlichen Auftritten während der Tour aufgenommen wurden, gibt es immer wieder kleine Interviewausschnitte und Homevideo-Aufnahmen aus den Hotelzimmern, dem Backstage-Bereich oder dem Tourbus zu sehen, die für Fans vielleicht das interessanteste an dieser DVD sein könnten. So wird beispielsweise noch einmal die Gründungsgeschichte der Formation zusammengefaßt, weshalb man sich von Legacy in Testament umbenennen mußte, oder wo die Tättowierungen der Musiker herkommen. Zusätzlich gibt es auch noch zwei kurze Videos in ebenfalls schlechter Qualität zu sehen, die die Band auf ihrer Tour durch Japan und beim japanischen Essen zeigen. Schaut man sich als Testament-Fan ja gerne ein-, maximal zweimal an, aber wenn ich mir überlege, wie oft ich die "Legacy" schon aufgelegt habe, dann stimmt mich das im Hinblick auf diese DVD eher nachdenklich. Da Testament schon immer eine hervorragende Liveband waren und es auch heute noch sind, wäre die bessere Alternative zu dieser DVD die Veröffentlichung von einer aktuellen Show mit technischem Stand von 2005 gewesen. Davon hätten die Fans sicherlich mehr gehabt, zumal sich Zugaben wie die hier ebenfalls mitgelieferte Bildergallerie, die Discographie und die Bandhistory in Textform auch über das Internet aufrufen lassen, auf das mittlerweile fast jeder Zugriff hat (unsere Leser sowieso!). Einen Pluspunkt gibt es hingegen noch für die Video-Clips von "Nobody's Fault", "Practise what you preach", "Souls of Black" und "The Legacy", die die Gesamtspielzeit von "Seen between the Lines" immerhin noch auf etwas über 70 Minuten ausdehnen.



   
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