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Boomerang - Balance of Hate
Metalspheres Info-Box

Genre

True Metal

Jahr

2005

Spielzeit

49:48

Rezensent

Peter

Köpfe einziehen - die Wurfhölzer fliegen wieder! Treffender kann die neue, insgesamt dritte Veröffentlichung von Boomerang nicht beschrieben werden. Während ich noch überlege, in welcher Schublade die Band am besten aufgehoben ist, wurde die Bandinterne Definition schon gefunden: Wurf-Metal! Geht es noch treffender? Wohl kaum!

Wie auch schon bei "Weaveworld" lassen es Boomerang ordentlich krachen, wobei das dominierende Element der zwei Hauptsänger auch bei "Balance of Hate" wieder eine tragende Säule der Gesamtklangbildes ist. Der Rest ist eigentlich wie immer. Was nicht negativ zu verstehen ist. Aber, wer bis dato alles von der Band daheim hat und auch schon das eine oder andere Konzert erlebt hat, der weiß, was ihn erwartet. Weit entfernt von Dünnblech und schwacher Stromversorgung bietet "Balance of Hate" Schwermetall und genug Elektrizität als Gegenpol zu all dem Gerümpel, dass heutzutage als Heavy Metal verkauft wird. Die ungezügelte Kraft des Thrash gut verkuppelt mit melodischem Wohlklang und dazu die ursprüngliche Kraft des Power Metal, mehr braucht es nicht um ein zünftiges Fass glühend heißen Stahls in die Gussform zu schütten.

Natürlich ist bei aller Freunde auch leichte Kritik angebracht. Da wäre zum einen der nicht ganz gelungene Einstand "Amplify", der seine Zeit braucht um doch noch zu gefallen, während das Klangbild manchmal etwas undifferenziert rüberkommt. Andererseits werden diese kleine Mängel durch die schier unbändige Spielfreude wieder wettgemacht. Immerhin gibt es Kabinettstückchen wie "TCOII (The immortal)" mit "Immer wieder hören wollen"-Faktor oder "Silence Cries". Wobei ich hier textliche Querverweise zu Simon and Garfunkel ("Hello darkness my old friend, I've come to talk to you again") oder Mary Hopkins ("Those were the days") eher als rein zufällig ansehe. Was soll's! Dieser Titel ist ein absoluter Nackenbrecher und wird sich bei zukünftigen Konzerten zum garantierten Favoriten entwickeln. Dicht gefolgt vom Titelsong, der mit seinem ordentlich nach vorne drückenden Tempo für reichlich Schuppenflug sorgen wird. Weitere Höhepunkte sind das gefühlvoll beginnende "The Hand that signed the Paper", das sich dann in eine zwischen Gefühl und Dramatik gut aufgeteilte Nummer steigert. Um das ganze hier nicht unendlich in die Länge zu strecken mache ich jetzt Schluß. Die Entscheidung, sich diese CD zu kaufen oder nicht muss jeder selber treffen. Allerdings gebe ich folgendes zu bedenken: Macht es noch Sinn, in die am Fließband hergestellten Retortenbands, die alle natürlich die neue Sensation im True, Power und was weiß ich was für ein Metal sein sollen, das wenige Geld, das jedem von uns zur Verfügung steht, zu investieren? Sollte nicht langsam aber sicher ein Umdenken stattfinden? Haben wir uns nicht lange genug von den bekannten Magazinen und deren Mitarbeitern verarschen lassen? Was unterscheidet Boomerang letztendlich von den vielen gesichtslosen Humba Humba Combos? Außer der Tatsache keinen Vertrag zu haben sicherlich noch einiges mehr. Stellvertretend für viele andere Eigenproduktionen steht diese für Ehrlichkeit, Überzeugung und was natürlich ganz wichtig ist: Heavy Metal, in seiner ursprünglichen Form. Support your local Underground!



   
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