Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4696272
Besucher seit 09/2002


Ravensblood - From The Tumulus Depths
Metalspheres Info-Box

Genre

Black Metal

Label

Christhunt Productions

Rezensent

Martin

?und wieder einmal erreicht uns eine Black Metal Scheibe aus dem Heimatland des Baguettes. Frankreich scheint ein gutes Pflaster für Bands dieses Musikstils zu sein, denn die Veröffentlichungsflut - die sich qualitativ doch recht hochwertig zeigt - reiß nicht ab. Auch Ravensblood schaffen es, mit ihrem aller ersten Album "From The Tumulus Dephths" ein mehr als solides Werk abzuliefern. Das Artwork des Covers sowie das Booklet an sich sind schon mal hervorragend gelungen. Besonders die Fotos der Musiker sind eindrucksvoll, ebenso wie das wunderschöne Ölbild in der Mitte des Heftes, worauf ein Wasserfall und ein steiniger Fluss abgebildet sind.

Bestehen tut die Truppe aus gerade mal zwei Leuten. S.C. (The Call, Terror) bedient alle Instrumente, Wolfnacht (Ornaments Of Sin) wiederum kümmert sich um jegliche Arten des Gesanges - gleichmäßige Aufgabenteilung also, hehe. Obwohl ich hier noch etwas korrigieren muss. Das Schlagzeug wird nämlich nicht per Hand bedient sondern programmiert. Richtig, Ravensblood benutzen einen Drumcomputer. Normalerweise klingen diese ja eher kraftlos und flach. Bei den Franzosen ist dies aber nicht der Fall, glücklicherweise muss man sagen. Das Schlagzeug ist nämlich ein sehr wichtiger Bestandteil ihrer Musik, da man auf Schnelligkeit baut. Genau das ist es auch eigentlich, was diese Band ausmacht. Ravensblood drücken einfach hemmungslos aufs Gaspedal, was Freunde doomiger Klänge wohl schon jetzt abschrecken sollte. Die Doublebass ballert einfach so rasend schnell aus den Boxen, dass man hier nicht wirklich mit einem menschlichen Wesen rechnen kann! Auch sonst ist die Programmierung der Knüppelmaschine ordentlich ausgefallen und gibt der Musik einen ordentlichen Schub in die richtige Richtung, straight ahead nämlich ? um es mal auf den Punkt zu bringen. Die Gitarrenarbeit ist ebenfalls gut ausgefallen und lässt am Können des Herren S.C. zu keiner Zeit zweifeln. Soundtechnisch ist es ? hey, wir haben es hier Black Metal zu tun ? natürlich schon rau ausgefallen, auf die Nerven geht es aber selbst einem ungeschulten Ohr nicht. Angenehm lautet also das Fazit zu diesem Punkt. Auf die Vocals sollte man aber auch verstärkt eingehen. Wolfnacht hat nämlich sehr viel zu bieten. Vom aggressiven Kreischgesang über heftige Growls bis hin zu wunderbar clean gesungen Parts ? er scheint ein wirkliches Stimmtalent zu sein! Auch mit der deutschen Sprache hat man sich anscheinend verstärkt beschäftigt. Drei Lieder des Silberlings sind nämlich in eben dieser geschrieben. Ganz akzentfrei gibt er sich natürlich nicht, aber verständlich klingt es allemal. Gerade mal ein Lied tönt auch in ihrer Heimatsprache aus dem Player, der Rest ist ? wie sollte es anders sein ? in Englisch gehalten. Um einen ersten Eindruck zu bekommen, solltet ihr euch mal das zügige "Storms Of Ages" und das geniale "Heidnischer Hexen Sabbat" reinziehen. Der Rausschmeißer, der den Titel des Albums trägt, ist ebenfalls überaus erhaben. Zwar ist es nur ein Instrumental, aber eben ein wunderschönes.

Falls euch der übliche Black Metal auf Dauer zu eintönig ist, versucht doch mal diesen Brocken aus dem Hause Ravensblood. Euch erwartet jedenfalls eine kinoreife Achterbahnfahrt voller Boshaftigkeit!



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword