Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4773510
Besucher seit 09/2002


Catamenia - Winternight Tragedies
Metalspheres Info-Box

Genre

Melodic Black Metal

Label

Massacre Records

Rezensent

Sonia

Obwohl immer noch nicht wirklich bekannt, liefern Catamenia, die Urgesteine des keyboardlastigen Black Metals, mit "Winternight Tragedies" ihr mittlerweile siebtes Album ab. Selbiges klingt reif, wie man es von einer so fortgeschrittenen Veröffentlichung erwarten können sollte. Die typischen Trademarks im Sound der Finnen sind natürlich wieder vorhanden: rasanter, melodiöser Black Metal mit mehrstimmigem Gesang, der zwischen cleanen Chören und Gekreische schwankt, Keyboardflächen, starke Gitarrenlinien, sowie ein vollendet knüppelndes Schlagzeug. Gewisse folkloristische Elemente sind ebenfalls vorhanden, das scheint bei den Finnen genetisch veranlagt zu sein, man denke nur an Bands wie Finntroll oder Ensiferum.

Musikalisch ist bei Catamenia alles einwandfrei. Die Band offenbart sich als eingespieltes Team, das Songwriting ist komplex, schrammt manchmal an der Grenze dazu, überladen zu wirken, nur knapp vorbei, bekommt aber immer wieder im rechten Augenblick die Kurve. Insgesamt dominiert das schnellere Tempo die Platte auf jeden Fall, ab und an haben die Jungs dann doch den Mut vom Gaspedal runter zu gehen. Vom Arrangement erinnert mich das ganze sogar an Nightwish, liegt vermutlich am akzentuierenden Keyboard.

Der Opener "The Heart of Darkness" ist gleich schon ziemlich repräsentativ für das Album, der Song schwankt in seiner Grundstimmung zwischen düster und hymnenhaft, Pausen sucht man hier vergeblich. Das Lied steuert straight nach vorne und bleibt dennoch erhaben. Besonders gut geht das sechste Stück "My Blood stained Path" ins Ohr, da es sehr orchestral angelegt ist, viele knackige Melodien vorhanden sind und das Keyboard schöne, sehr eingängige Akzente setzt.

Textlich kann man nicht wirklich etwas sagen, da entweder auf Finnisch gesungen wird oder das Englisch nur sehr schwer verständlich ist. Zu den vergangenen Alben gab es immer Übersetzungen auf der bandeigenen Homepage, darauf lässt sich beim neuesten Output noch warten.

Insgesamt ist "Winternight Tragedies" ein sehr gutes Album, das trotz aller Qualitätsarbeit streckenweise höchstens etwas zu gleichförmig erscheint. Es erfordert schon mehrere Hördurchläufe, um die Unterschiede zwischen den Liedern zu bemerken, welche jedoch definitiv vorhanden sind. Warum Catamania nie den großen Durchbruch geschafft haben, lässt sich darum auch nicht leicht beantworten. Das Zeug dazu hätten sie gehabt, aber vermutlich waren sie nicht zur rechten Zeit am rechten Ort. Oder der Durchbruch kommt noch, was aber beim siebten Album erstaunlich wäre.

Für Freunde von melodiösem Black Metal abseits des Mainstream sind Catamenia eine sehr empfehlenswerte Band. Eine Zuneigung zur Melodie ist hier jedoch Pflicht. Sinnloses Geknüppel gibt's bei anderen Bands!



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword