Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4755900
Besucher seit 09/2002


V.A. - Armageddon over Wacken 2004
Metalspheres Info-Box

Genre

Metal

Label

Armageddon Music

Rezensent

Volker

Wie schon in der Folge des WOA 2003 bringen Armageddon Music auch zur 2004er Auflage des Festivals eine Live-Compilation heraus, die diesmal als Triple CD Digipack erscheint. Reichlich Stoff also, der sich grob thematisch geordnet wiederfindet. Auf CD 1 ist eher der härtere Stoff (Cannibal Corpse, Destruction, Unleashed und Konsorten) zu finden, CD 2 befriedigt die Melodic und Power Metal Fraktion (Helloween, Brainstorm, Dio, Doro etc.) und auf Scheibe Nummer 3 sind zahlreiche Underground-Vertreter versammelt, die hauptsächlich auf der Tent Stage zum Zuge kamen. Dem Sampler kann zu Gute gehalten werden, dass beim Sound (Produzent: Lars Ratz) offenbar nicht allzu viel nachbearbeitet wurde, "Armageddon over Wacken 2004" klingt weitgehend authentisch, allerdings im Ganzen auch etwas drucklos.
Mitreissende Highlights fehlen mir völlig, aber das ist nicht weiter verwunderlich, da ich das komplette 2004er Wacken-Billing eher uninteressant fand. Satyricon oder Nile wären sicherlich was gewesen, aber die tauchen hier seltsamerweise gar nicht auf. Aufgefahren werden stattdessen einige Klassiker (z.B. "Don't talk to Strangers" von Dio, Motörheads "We are Motörhead" oder auch "To Asgaard we fly" von Unleashed) und einige Bands kommen zu der Ehre, gleich mit zwei Songs vertreten zu sein. Das mag bei Anthrax oder Dio irgendwie nachvollziehbar sein, während dies bei Ektomorf schlicht und einfach Teil des momentanen Hypes um die Ungarn sein wird. Damit wären wir auch schon bei den zahlreichen Überflüssigkeiten des Samplers. Kotipelto nervt mit seinem schlaffödernden Melodic Rock und Mnemic sind mit ihrem hypermodernen Stumpfriffs nicht besser, aber den Vogel schiesst Blaze Bayley gemeinsam mit Doro ab. Beide schaffen es kongenial, selbst ein schon reichlich von billig-orchestralem Keyboard-Kitsch angeschossenes "Fear of the Dark" (jawohl, der Maiden-Klassiker) völlig kaputt zu jodeln und werden dafür auch noch reichlich bejubelt. Deutlich gruseliger als zuvor Mayhem mit ihrem matschigen "Pagan Fears"...
Besonders hoffnungsvoll sieht es auf der Newcomer CD zum Abschluss auch nicht aus, so dass "Armageddon over Wacken 2004" letztendlich nicht mehr als ein paar nette Liveversionen und jede Menge Füllmaterial bietet. Wer selbst da war, wird möglichweise ca. 20 Euro für gut 3 ½ Stunden Musik zusammenkratzen, um nachträglich ein Souvenir zu erwerben; alle anderen werden hier jedoch nichts finden, womit die Sammlung aufgewertet werden könnte.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword