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Gudgen - Exmorta / Demo
Metalspheres Info-Box

Genre

Neo Thrash

Jahr

2003

Spielzeit

17:21 (Exmorta) 8:18 (Demo)

Rezensent

Volker

Gudgen aus Portland spielen eingängigen groovigen Metal mit modernem Anstrich und Neo-Thrash-Anleihen, mit der Nu Metal Welle hat die Band allerdings dagegen nichts am Hut. Man selbst ordnet sich dem Hardcore-Sektor zu, was mir jedoch weitgehend unverständlich bleibt. Eine Stärke der Band sind die recht variablen Vocals, die zwischen moderatem Gebrülle und klarem Gesang, der in seinen stärksten Momenten an Maynard James Keenan von Tool heranreicht, wechseln.

Bei der Eigenproduktion "Exmorta" folgen auf ein sphärisches und leicht verstörendes Keyboard-Intro zwei Studiotracks sowie zwei Liveaufnahmen. "Breathe" ist ein sehr intensiver Song, der musikalisch stellenweise etwas an Neurosis erinnert. "Dirtnap" dagegen kommt als straighter Rocker, der zwischen ruhigen Parts und eher nervigem Stakkato-Riffing wechselt. Irgendwo zwischen diesen beiden Songs schwankt das hektische und nicht sehr überzeugende "Black Hat", während die ebenfalls live aufgenommene und äußerst cool betitelte Up-Tempo-Nummer "Art of failing" tatsächlich mal sehr hardcorelastig wirkt. Sehr vielseitig also das ganze, was es allerdings dem Hörer auch nicht gerade einfach macht. Ich würde mir jedenfalls von der Band mehr solche Momente wie bei "Breathe" wünschen.

Das sehr ordentlich und damit weitaus besser als "Exmorta" produzierte Demo bietet zwei Songs, die auf einen klarer definierten Sound setzen. Die Stakkato-Riffs sind wiederum recht dominant, aber geschickter als auf "Exmorta" eingesetzt und trotz recht straightem Songwriting, kann das stellenweise richtig mitreißende "Less than nothing" wiederum leichte Neurosis-Anflüge aufweisen. Auch "Face" ist gelungen, der Wechselgesang überzeugt und der Song ballert ordentlich nach vorne los. Mit einer etwas weniger stereotypen Gitarrenarbeit (die sich allerdings in den USA durchaus einiger Beliebtheit erfreuen könnte) sollte für Gudgen vielleicht auch im alten Europa was zu holen sein, Talent für eingängiges Songwriting ist jedenfalls gerade auf dem Demo vorhanden.



   
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