Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4697208
Besucher seit 09/2002


Fjoergyn - Ernte im Herbst
Metalspheres Info-Box

Genre

Avantgarde Black Metal / Pagan / Klassik

Label

Black Attakk

Rezensent

Dennis

Fjoergyn nennt sich eine Formation aus Thüringen die Anfang 2003 ins Leben gerufen wurde und zunächst als Soloprojekt mit dem Ziel geplant war, klassische Musik mit epischem Heavy Metal zu kombinieren. Kurze Zeit später stieß Gründer Stephan jedoch auf einen Bassisten namens Andreas, der seine eigenen Visionen so sehr teilte, daß er kurzerhand als zweites Bandmitglied aufgenommen wurde. Über Black Attakk veröffentlichen Fjoergyn nun ihr Debutalbum "Ernte im Herbst", das fürwahr eine Mixtur aus klassischen Arrangements und Strukturen auf der einen und Heavy Metal der Marke Falkenbach auf der anderen Seite offenbart. Mal bewegt sich das Songmaterial in Richtung Pagan Metal, dann wiederum hat man fast das Gefühl einen Soundtrack zu einem Film eingelegt zu haben. Erfreulicherweise kann man im Falle von Fjoergyn stets von einer Symbiose sprechen; die Stilmerkmale stehen auf dieser CD also nicht nebeneinander, sondern ergänzen sich zu einer musikalischen Einheit.

Nun kann man ob des großen Klassikanteils in der Musik Fjoergyns sicherlich darüber streiten, ob man "Ernte im Herbst" als Heavy Metal Fan sein eigen nennen muß. Meiner Meinung nach muß man dies nicht, aber wenn schon nicht als Metal-Fan, dann sollte man zumindest als Musikbegeisterter diesem Album seine vollste Beachtung schenken. "Ernte im Herbst" besticht durch ein hohes, kompositorisches Niveau, das über die gesamte Spielzeit hinweg die Spannung beim Zuhörer aufrecht erhält und eine Menge Kreativität offenbart, ohne dabei jedoch übermäßig anstrengend zu sein. Passend hierzu erscheinen auch die interessanten, deutschsprachigen Texte, die sich auf "Fjoergyn", also Mutter Natur beziehen, jedoch einen anderen Blickwinkel offenbaren als beispielsweise die Lyrics von dem naheliegenden Vergleich Empyrium. Fjoergyn sehen neben der schöpferischen Fähigkeit vielmehr auch die Zerstörung der Natur durch den Menschen und erwägen die Möglichkeit, daß die stete Mißhandlung der Umwelt Anlaß zur Bekämpfung des nur auf den ersten Blick intelligentesten Lebewesens unserer Erde durch die Natur mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln sein könnte.

Abstriche muß der Hörer dieser ansonsten wirklich vorzüglichen CD beim Klang hinnehmen, der aufgrund des Projektcharakters und des begrenzten Budgets leider ein wenig künstlich geworden ist. Insbesondere der Drumcomputer sollte bei der nächsten Veröffentlichung dringend durch einen Schlagzeuger aus Fleisch und Blut ersetzt werden.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword