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Kathaarian - Cryptic Temples of the Ancient Cult
Metalspheres Info-Box

Genre

Black Metal

Label

Christhunt Productions

Rezensent

Martin

Nein, hierbei handelt es sich nicht um die türkische Formation, sondern um eine junge deutsche Band. Ein relativ namhafter Mann sitzt dort übrigens am Schlagzeug, nämlich Propagan (bzw. Zorrn) von den kürzlich dahingeschiedenen Magog. Kathaarian klingen aber ganz anders als die soeben genannte Truppe. Das Quartett orientiert sich nämlich eher am klassischen norwegischen Stil wie es uns Darkthrone ab der "A Blaze in the Northern Sky" vormachten.

Als billigen Abklatsch der Norweger kann man Kathaarian aber nicht durchgehen lassen. Ähnlich wie Darkthrone schaffen es die Vier aber wirklich gut, mit einfachsten musikalischen Mitteln eine überwältigend düstere und hasserfüllte Atmosphäre zu erzeugen. Spielerisch reißen Kathaarian zwar keine Bäume aus, glänzen dafür aber mit umso mehr Tiefgang. Vor Allem die rohe Produktion trägt dazu bei. Man fühlt sich unweigerlich an alte Klassiker erinnert, auch wenn nicht offensichtlich geklaut wurde. Es ist eben einfach dieser rohe, kalte Sound, der zu Beginn der ?90er seinen Anfang fand. Das Songwriting ist recht monoton, gelangweilt fühlt man sich aber auch bei intensiverem Hören ganz und gar nicht. Die Riffs ziehen einen halben Eisberg hinter sich her und lassen das Haar nicht selten in Wallung geraten. Trotz fehlender Komplexität findet man also dennoch schnell gefallen an der Klampfe, was wohl vor allem am eiskalten Klang liegt. Bedingt kann man hier sogar von Eingängigkeit reden. Propagan, der schon angesprochene Drummer, knüppelt oft mal richtig los, wobei Snare und Cymbals gleichermaßen beansprucht werden. Zwischen Up-, Mid-Tempo und seltenen groovenden Parts ist alles dabei - nur langsam wird es nie. Der geradlinige Opener "Fullmoon Rises" der mit wunderschönem Wolfsgeheul abschließt, das eiskalte "Black Abyss" und das eingängige "The World will Sleep", das mit melodischen Gitarrenläufen überzeugt, sind besonders zu empfehlen.

Innovativ ist diese Scheibe mit Sicherheit nicht. Wer aber von alten Darkthrone, Satyricon oder Gorgoroth Alben gar nicht genug bekommen kann, muss auch hier unbedingt mal reinhören. Alle anderen lassen entweder die Finger davon oder fangen zuerst einmal klein an, bis sie dieses Teil in ihren Plattenschrank einreihen.

Kathaarian haben mit einfachen Mitteln ein überzeugendes Stück norwegischer Tonkunst erschaffen. Kalt, roh, klassisch und einfach gut.

"Cold mind feed the fire of despair that burns deep in my soul. However, I find consolation in all of your deaths."



   
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