Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4757781
Besucher seit 09/2002


Legion of Sadism - Auf Gedeih und Verderb
Metalspheres Info-Box

Genre

Black Metal

Label

Christhunt Productions

Rezensent

Martin

Die Band war mir bis vor kurzem gar kein Begriff, dabei existieren diese deutschen Schwarzheimer schon seit 1993. "Auf Gedeih und Verderb" stellt im Übrigen auch schon ihr sechstes Release dar.

Schnell wird deutlich, dass Legion of Sadism nicht irgendeine weitere Black Metal Band sind, sondern sich vom Rest schon etwas versuchen abgrenzen. Schon die Aufmachung ist etwas anders als gewohnt. Das Booklet besteht lediglich aus zwei Farben, nämlich Schwarz und Weiß, die in einem krassen Kontrast zueinander stehen. Auch Textzeilen einzelner Lieder sind zwischen den morbiden Bildern vorzufinden. Sehr ärgerlich ist aber die Tatsache, dass kein Text in voller Länge abgedruckt wurde. Dabei kommt das Ganze so krank rüber, dass man schon sehr gern mal in diese reinschnuppern würde. Darüber sollte man sich bei der nächsten Veröffentlichung vielleicht mal Gedanken machen.

Schon das deutschsprachige Intro wirkt irgendwie völlig geisteskrank und witzig zugleich. Das Outro knüpft dann am Ende an eben diese Einleitung an. Welcher genaue Zusammenhang dabei besteht, erschließt sich mir aber nicht vollends. Jedenfalls kommt es irgendwie gut rüber. Dazwischen befindet sich natürlich Musik, genau genommen 7 Stücke. Leider wirkt das Songmaterial nicht ganz ausgewogen. Wahrlich ist kein Lied schlecht, aber manches zieht irgendwie an einem vorbei, anderes wiederum packt einen regelrecht. Nehmen wir z. B. mal das starke "Black Metal Kommando", das von hypnotischen Riffs, einem dezenten aber sehr schönen Keyboardklang, bösartigen Lyrics und einer verdammt grässlichen Stimme lebt und einfach begeistern kann. Ebenfalls empfehlenswert ist "Festival of Violence", das durch die unkonventionelle Gitarrenarbeit sehr abgefahren wirkt. Auch das besinnliche "Storming Blaze of my Existence" weiß zu gefallen. Diese zählen zu dem überzeugenderem Teil der Scheibe. Die restlichen vier sind keinesfalls unterdurchschnittlich, können aber diesen Wahnsinn einfach nicht so rüberbringen, wie die genannten.

Empfehlenswert ist "Auf Gedeih und Verderb" ohne Frage, da es einfach mal etwas anderes ist. Trotzdem haben die Jungs bestimmt noch viel mehr Potenzial und könnten sicherlich noch mehr erreichen. Wir haben es hier dennoch mit einem gut gemachten Album zu tun, das neben durchschnittlichen Passagen auch wirkliche Höhepunkte vorweisen kann. Checkt?s mal an?

Wir sind das Kommando, wir sind der Untergang!



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword