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Othyrworld - Beyond into the Night of Day
Metalspheres Info-Box

Genre

Heavy Metal

Label

Othyrworld Recordings

Rezensent

Dennis

Haltet Euch fest! Nach 19 Jahren harter Arbeit legt Jeff Ulmer ein neues Album vor, diesmal nicht unter dem Banner "Sacred Blade", sondern als "Othyrworld". Wobei man jedoch sagen muß, daß sich die Kanadier schon immer über den Namen Ulmer und weniger über den Bandnamen definiert haben. Drummer Ted Zawadzki ist auch wieder dabei und musikalisch geändert hat sich ebenfalls nichts, aber moment - da sind ja lediglich vier neue Songs auf "Beyond into the Night of Day"! Hey Jeff, was hast Du eigentlich in den vergangenen 19 Jahren gemacht?!

Immerhin wurden die Songs vom "Of the Sun + Moon"-Album neu eingespielt, klingen frisch, sind toll produziert und haben auch nach 19 Jahren nichts, aber auch gar nichts von ihrer Faszination eingebüßt. "Fieldz the Sunshrine", "Moon" oder der Titelsong sind unsterbliche Klassiker, die jeder von Euch da draußen in seiner CD-Sammlung haben muß, so er sich denn Metaller schimpft. Auch die neuen Songs stehen da in nichts nach. "Odyssey of Light" ist lediglich eine Art Intro oder Zwischenspiel, das ruhig beginnt und dann mit seinen epischen Gitarren zu begeistern weiß, sehr gut gemacht ist und den darauffolgenden Überhammer "Ethereal Skyline" perfekt einleitet. Dieser beginnt erstmal langsam, bevor ein geiles Gitarrenriff wie aus dem Nichts hervorschießt und zum eigentlichen Gesangspart hinführt. Der Refrain ist toll, und nach eineinhalb Minuten gibt es auch noch ein Wahnsinns-Gitarrensolo zu hören, bei dem sich einmal mehr auch die Maiden-Einflüsse der Band bereitwillig offenbaren. Einen tollen Refrain und gefühlvolle Gitarrenleads besitzt auch "Right Ascension", das von seinen Riffs her manchmal ein wenig an Savatages "Sirens" erinnert und so viel Abwechslung bietet wie andere Bands nichtmal auf einer ganzen CD. Nach dem famosen Instrumental "To Lunar Winds" vom Sacred Blade-Album gibt es dann mit "The Alignment" noch das letzte, neue Lied zu hören, das ebenfalls locker mit dem altbekannten Songmaterial mithalten kann und einmal mehr beweist, mit was für kreativen Künstlern wir es hier zu tun haben.

Auch "Beyond the Night of Day" ist also eine super Veröffentlichung geworden, die lediglich deshalb einen etwas bitteren Nachgeschmack hinterläßt, weil man als Fan die "Of the Sun + Moon" von Sacred Blade eh schon im Schrank stehen hat. Trotzdem macht die Scheibe eine Menge Spaß, bereitet schlaflose Nächte beim Zuhören und läßt der Fantasie freien Lauf weit hinaus in die Galaxis, von der Jeff Ulmer uns auch auf "Beyond into the Night of Day" wundersame Geschichten erzählt. Dazu kommt das grandiose, an Sacred Blade angelehnte Coverartwork, das das Album perfekt abrundet und meinen Respekt vor jemandem wie Jeff Ulmer noch einmal ein gutes Stück erhöht. Irgendwie bewundere ich den Kanadier nämlich. Seit 27 Jahren zieht er konsequent sein Ding durch, teilt sich sein Arbeitstempo selbst ein (jaja, lacht nur!) und veröffentlicht am Ende haargenau das Album, das er sich immer gewünscht hat. Selbst wenn er das alles in Eigenregie durchziehen muß und unter dem Strich nur vier neue Songs stehen.

Ich weiß deshalb, daß dieser Spruch im Zusammenhang mit Jeff Ulmer bei einigen von Euch sicherlich wie pure Ironie in den Ohren klingen mag, aber trotzdem: Das Warten auf dieses Album hat sich wirklich gelohnt. Hammerscheibe!

P.S.: Außer bei Jeff Ulmer selbst auf der Othyrworld Homepage könnt ihr die CD auch für 15,50 Euro bei Hellion Records bestellen.



   
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