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Lost Innocence - The Man who loves Zymoticence
Metalspheres Info-Box

Genre

Prog Metal

Jahr

2003

Spielzeit

27:34

Rezensent

Dennis

Manchmal kann das Fanzine-Dasein richtig schön sein. So wie heute morgen zum Beispiel, als ich das Konzeptalbum "The man who loves Zymoticence" ausgepackt und in meinen Wechsel geschmissen habe. Schon beim instrumentalen Opener "Baroll's Arrival" bin ich positiv überrascht, endlich mal was anderes. Manchmal ist es ja schon ärgerlich, da wühlt man sich mal wieder durch einen Stapel CDs durch und wird entweder durch sinnloses Thrash-Gebolze oder billig gemachten Power-Metal erschlagen, mit dem ich Euch zum Großteil noch verschone.
Lost Innocence sind da anders. Aufregend, technisch versiert, professionell und trotzdem charismatisch und vor allem gefühlvoll. Alleine die Tatsache, daß es sich bei "The man who loves Zymoticence" um ein Konzeptalbum handelt, kann der Gruppe schon hoch angerechnet werden, denn viele Underground-Bands trauen sich soetwas nicht, und wenn, dann mißlingt es meist fürchterlich. Anders bei Lost Innocence. Hier wird die Geschichte über den Krieger, der mit seinen Gefolgsleuten versucht, das Land Zymoticence von der Tyrannei des Königs Baroll zu befreien, gekonnt in Szene gesetzt. Dabei zieht die Gruppe ihre Einflüsse vor allem direkt aus dem Hardrock der siebziger Jahre (z.B. Led Zeppelin), der Gesang tritt nur gelegentlich in den Vordergrund. Das beste aber ist: Die Jungs aus Gescher brauchen so gut wie keine Keyboards um ein mittelalterliches Flair zu schaffen, das funktioniert hier fast ausschließlich mit Gitarren, von leichtem Geklampfe bis hin zu schweren Riffs, alles irgendwo im Bereich zwischen leicht progressivem Rock und traditionellem Metal angesiedelt.
Ich hoffe, daß diese Band es schafft, auch bei den größeren Labels für Aufmerksamkeit zu sorgen. Lost Innocence hätten es sich verdient, denn für den Respekt, den ich ihnen zolle, können sie sich leider nichts kaufen. Solange heißt es für uns wohl warten und "The Man who loves Zymoticence" hören. Ich habe meine Kopie zwar umsonst bekommen, würde aber jederzeit die lächerlichen 6,44 Euro inklusive Porto und Verpackung dafür hinblättern.
Manchmal kann das Fanzine-Dasein eben richtig schön sein...
Kontakt:

Carsten Kottbus
Harwick 12, Nr. 33
48712 Gescher
lost-innocence@gmx.de
http://www.lost-innocence.de



   
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