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Nocte Obducta - Nektar Teil 2: Seen, Flüsse, Tagebücher
Metalspheres Info-Box

Genre

Avantgarde Black Metal

Label

Supreme Chaos Records

Rezensent

Dennis

Eins erstmal vorweg, liebe Nocte-Jungs: Bitte nehmt mir die Geschichte mit der Ananas auf Eurer Release-Party nicht übel. War wohl einfach ein Gläschen zu viel an dem Abend...

So, und jetzt zu Eurer neuen CD: Hammer! Wir fanden den ersten Nektar-Teil ja schon klasse, und Teil 2 fällt da qualitativ kein bißchen ab. Alleine die epische Einleitung zum ersten Song "Anis", die dann plötzlich in ein herrliches Gebolze übergeht, ist göttlicher Natur. Geil! Überhaupt ist das Songwriting erneut sehr gut geworden und bietet eine Menge Abwechslung, auch wenn oder vielleicht gerade weil im Vergleich zum ersten Nektar-Teil die Knüppel-Einsätze wie bei "Und Pan spielt die Flöte" etwas mehr zu Tage treten. "Es fließe Blut" ist ebenfalls ziemlich brutal geworden und kann wohl am besten mit "kurz und schmerzlos" auf den Nenner gebracht werden. Getragener und etwas melancholisch kommt dann "Nektar" daher, während "Atme" wiederum sehr progressiv ausgefallen ist und eindrucksvoll die Klasse dieser Band unter Beweis stellt.
Das Entscheidende bei Nocte Obducta ist wohl, daß die Jungs trotz ihrer Vielseitigkeit stets an ihrem Klang wiedererkennbar bleiben. Insbesondere die ab und an eingestreuten, ruhigen Gitarrenpassagen jagen einem mit ihrer Kälte immer wieder von Neuem einen Schauer über den Rücken. Das bekommt man nur bei dieser Band zu hören. Klasse! Auch die manchmal im positiven Sinne etwas schrägen Gitarrenriffs und der dadurch nicht immer harmonisch klingende Sound tragen maßgeblich zur Eigenständigkeit der Band bei, in der Nocte Obducta jede andere Black Metal Band innerhalb meines Kenntnisbereichs deutlich in den Schatten stellen. Zur Intelligenz der Musik paßt es dann auch bestens, daß auch die deutschen Songtexte erneut sehr lesenswert ausgefallen sind. Solltet ihr die Band noch nicht kennen, hört also unbedingt bei Gelegenheit mal rein!



   
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