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Midgard.upgraded - Dismembered
Metalspheres Info-Box

Genre

Moderner Death / Power Metal

Jahr

2005

Spielzeit

41:38

Rezensent

Volker

Midgard.upgraded klingt als Bandname erstmal eigenartig und zum ausgelutschten Albumnamen "Dismembered" gibt ein recht unblutiges Bild einer Handgelenksoperation als Cover. Auf den ersten Eindruck könnte man meinen, dass es sich bei den Österreichern um eine verzichtbare grindige Death Metal Band handelt, doch genaueres Hinhören fördert Details zu Tage, die ebenso unorthodox wie Name und Covergestaltung wirken. Die aktuell aus dem (vermutlichen) Ehepaar Angelika (Schlagzeug) und Andreas (Gitarre, Gesang) Uhl sowie Alexander Hal-War Ruess (Bass, Gesang) bestehende Band, ist schon seit den frühen 90er Jahren aktiv und kann auf zwei Alben zurückblicken, von denen das Letzte allerdings schon 6 Jahre zurück liegt.
Auf "Dismembered" haben die Alpenländer jedenfalls ihrer Musik einen deutlich heftigeren Anstrich verliehen und sich einer - mittels futuristischer Samples - modernen Variante des groovigen Death Metal verschrieben, ohne sich darauf zu beschränken. Prägend für den Sound sind nämlich neben Gitarren-Salven und ultrafiefem Grind-Geröhre auch elegische Momente mit Tendenz zum Power Metal. Gerade "Last Man Standing" ist dabei mit ausgeprägten Clean-Vocals, Gitarrensoli und flüssigen Stimmungswechseln ein hervorragendes Beispiel dafür, dass diese mutige Stilfusion tatsächlich aufgehen kann. "The Undead" geht vielleicht sogar noch ein Stück weiter und integriert einen heftigen Flirt mit apokalyptischem Industrial Metal, bevor gezeigt wird, dass man selbst die Kreuzung von stumpf stampfenden Death mit hymnenhaften Traditionsmetal wagen kann, was dann allerdings doch nicht so wirklich aufgeht. Eher schon in "Nightstalker", denn da werden die verschiedenen Elemente in einer schlüssigen Abfolge kombiniert, statt sie übereinanderzulegen. Die Midtempo Death Abrißbrine "S.C.U.M." zum Beginn sowie das elektronisch dominierte "Fall into Line" sind weitere Beispiele für stilistische Offenheit, die im Endeffekt schon recht gewagt klingt, aber einem gewissen roten Faden folgt und nicht in Beliebigkeit ausufert. In der Umsetzung der eigenen hohen Ansprüche bleiben dabei sicherlich noch einige Baustellen offen, die auf dem hoffentlich folgenden nächsten Album ausgemerzt werden können, denn "Dismembered" zählt auf jeden Fall zu den interessenteren und auch zu den besseren Eigenproduktionen.



   
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