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Cannon - Back in Business
Metalspheres Info-Box

Genre

Hard Rock

Label

Point Music

Rezensent

Jonas

Wer singt denn da? Ist das Brian Johnson nach einem fünfstündigen AC/DC-Konzert? Nein, der Sänger nennt sich Mat Rein Jaehnke und klingt wie eine heisere Version der Frontröhre der Australier. Ebenfalls gemein mit der Band von Johnson haben die vier Musiker aus Hannover die Mitsingrefrains. Ansonsten sind aber auch viele Glam Rock-Einflüsse auszumachen. Das Ganze wirkt durch die Produktion und den Einsatz von Keyboards nicht so erdig wie bei der oben genannten Band, und erinnert daher zeitweise an Mötley Crüe, manchmal vielleicht auch etwas an Def Leppard.
Cannon existierte bereits von 1986 bis 1996, es erschien aber nur ein richtiges Album, das auf den Namen "Thunder and Lightning" hörte und im Jahre 1988 das Licht der Welt erblickte. Veröffentlichungen von weiteren Alben kamen aus immer wieder verschiedenen Gründen nicht zustande ? entweder scheiterte der Deal mit einer großen Plattenfirma kurz vor der Vertragsunterschrift, oder es wurde im Studio eingebrochen und die Bänder mit den Aufnahmen geklaut... Als sich zwei Mitglieder der Band dann 2003, also sieben Jahre nach der Auflösung Cannons zufällig bei einem Konzert trafen, kamen sie auf die Idee einer Reunion, die kurz später auch umgesetzt wurde. So erschien schon im vergangenen Jahr "The History", eine Doppel-CD mit Songs des alten, unveröffentlichten Albums "Timeriders" und einer remasterten Version des Debütalbums. Cannon klingen auch auf dem neuen Album so, als würden sie direkt aus den zu Ende gehenden 80ern kommen, denn bis auf ganz wenige Stellen klingt "Back in Business" enorm konservativ. Das Wort "Innovation" wird den Bandmitgliedern wohl höchstens vom Hörensagen oder aus dem Lexikon bekannt sein. Obwohl letztere Möglichkeit sicher zu bezweifeln ist, denn Cannons Musik hört sich nicht danach an, als würden sie abends Enzyklopädien wälzen. Eher werden sie zu dieser Zeit bei ein paar Zigaretten ein gut gekühltes Bier schlürfen, und falls sie bekannter wären, würden sie wohl noch das ein oder andere Groupie beglücken.
Die zwar guten, aber unspektakulären, weil relativ altbackenen Songs auf "Back in Business" sind deswegen höchstens für Nostalgiker interessant, die der Glam- und Hard Rock-Ära der späten Achtziger und sehr frühen Neunziger nachtrauern...



   
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