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Himinbjorg - Europa
Metalspheres Info-Box

Genre

Pagan/Black Metal

Label

Adipocere Records

Rezensent

Martin

Seit 1996 hat diese französische Truppe schon genau fünf komplette Alben produziert. Ihr aktuelles Release, welches den klangvollen Namen "Europa" trägt, liegt mir gerade vor. Gemäß des Albumtitels beschäftigt man sich mit der Geschichte des alten Europas, genauso aber auch mit den alten Wikingern und das, was von der nordischen Mythologie noch so über bleibt.

Ihren Stil zu beschreiben ist ganz und gar nicht einfach, da ihre Songs sehr variieren. Laut der Band selbst spielen sie schlicht und einfach Pagan Metal. In so manchem Lied finden sich aber auch vereinzelte Black Metal Elemente wieder, so dass ich ihre Aussage dahingehend korrigieren muss. Jedenfalls stimmt die Mischung und deshalb darf ich schon mal vorweg nehmen, dass "Europa" ein sehr schönes und kraftvolles Album geworden ist.

Eingeleitet wird der Silberling durch das obligatorische Intro, welches eigentlich nur verzerrte, fiepende Klänge beinhaltet. Dieses Muster wird später auf den kurzen Zwischenspielen 4, 10 und 12 weitergeführt. Was genau es nun darstellen soll, vermag ich nicht zu sagen. Eigentlich ist genau das der einzige Schwachpunkt dieses Albums. Das restliche Material besteht dann nämlich aus wirklichen Songs. Titel Nummer 2 beispielsweise ist sehr melancholisch und führt den Hörer behutsam in die Welten des alten Europas hinein. Anschließend folgt "It Was In Europe", das sich wiederum ganz anders präsentiert. Thrashige Riffs und eine dicke Breitseite Epik lassen diesen Titel schon völlig anders wirken. Nun folgt die schon angesprochene Überbrückung, die man sich auch hätte schenken können. "The Inner Mirror", das nächste Lied, lässt schon die ersten schwarzmetallischen Riffs erkennen, ist aber im Großen und Ganzen eine sehr feine Pagan Hymne, die zwischen Rasanz und Melancholie gekonnt hin und herwechselt. Mit dem darauf folgenden "Yon" haben die Franzosen dann das erste reine Stück Black Metal im Gepäck. Fiese Vocals, schnelles, kaltes Getrommel und eine gesunde Portion Rotz machen dieses Stück zu einem kleinen Highlight auf diesem sowieso sehr starken Album.

Nun ja, so könnte ich nun noch bis zum Ende der Scheibe weitermachen. Da sich "Europa" aber aus ganzen 14 Stücken zusammensetzt, würde dies wohl den Rahmen sprengen. Überzeugt euch selbst von der Qualität, die Empfehlung kann ich ohne große Bedenken mit folgendem Satz aussprechen:

Ein ergreifendes und abwechslungsreiches, möglicherweise aber auch gewöhnungsbedürftiges Album, das ein jeder Liebhaber heidnischer Klänge aber dennoch dringend mal antesten sollte!



   
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