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Teaser - Gusts of Anger
Metalspheres Info-Box

Genre

Thrash Metal

Jahr

2005

Spielzeit

58:50

Rezensent

Mansur ? The Metal Messiah

Das kann wohl nicht ernst gemeint sein, dachte ich, als ich diese Promo-CD von Teaser ahnungslos in meinem Wechsler anspielte. Beim ersten Lied dachte ich noch es sei absichtlich kurz eine kakophonische Phase quasi als Intro verwendet worden. Aber danach sollte der blanke Klanghorror auf mich zu kommen. Mal seriös nachgefragt: Wer in aller Welt braucht so einen Scheiß-Sound, der sich nicht einmal von einer Demo-Kassette von Anfang der 80er Jahre unterscheidet? Antwort: Niemand! Ehrlich, wenn man so dilettantisch vorgeht braucht man sich nicht wundern, wenn's dann als Konsequenz dafür einen Verriss gibt. Musikalisch ist das Ganze ja noch irgendwie ertragbar, auch wenn es weiß Gott keine Offenbarung darstellt. Vielleicht trübt auch der miese Klang die Sache um einiges, aber über Durchschnittsniveau kommt das Ganze gewiss nicht heraus.
Die aus Deutschland stammende Gruppe ist wohl ein Projekt, da sie nur aus einem Bandmitglied besteht, welcher ein Fan von Bathory, Destruction, Kreator, Sodom, Tankard, Dew-Scented, The Haunted, Final Breath, Slayer, Children of Bodom oder auch Soilwork ist. Mit dem kleinen aber feinen Unterschied, daß sie nie die Klasse dieser Bands erreicht, es sei denn man nähme die allerersten Sachen von Sodom und Bathory als Referenz, und die waren ja bekanntlich ziemlich übel. Das vorliegende Demo klingt daher auch sehr primitiv, meistens wird eintönig drauflos gethrasht: schnell, hart und kompromisslos wie man es beispielsweise von den ganz alten Sodom gewohnt war. Zwar gibt es auch Momente und Songs wie z.B. "Don't You Fear the Ripper", die wirklich gut sind und einen gewissen mitreißenden Effekt besitzen, aber leider bleiben diese stets Mangelware! Irgendwie erinnert mich diese CD an Metallicas "St. Anger"-Album, bekanntlich ihr mit Abstand schlechtestes, da auch hier ansatzweise gute Ideen drauf waren, aber letztendlich Durchschnittsmaterial und Konfusion dominierten.
Ich kann auch beim besten Willen nicht verstehen, wie man einen so grottenhaft schlechten Klang hinbekommen kann, da doch heutzutage die meisten Eigenproduktionen wirklich gut sind und einige sogar locker mit Majorproduktionen mithalten können. Das einzige Bandmitglied nennt den hier vertretenen Stil "New Wave of German Thrash Metal". Mit solchen Phrasen sollte man bekanntlich vorsichtig sein, denn welche Bands sollen die besagte NWoGTM anführen? Ich kenne da keine! Und was an dieser New Wave so neu sein soll kann ich auch nicht feststellen, da die hier vorgestellte CD nichts Neues zu bieten hat und stur den Weg verfolgt, den der Thrash Metal ca. 1985 in Deutschland eingeschlagen hat. Wenn man dazu noch weiß, daß fast alle Thrash Bands zur damaligen Zeit in unserer Republik eh von US Bands des Genres beeinflusst waren, dann ergibt dies wirklich nichts Neues und schon gar nicht eine, wie oben propagiert, neue Bewegung!
Als Fazit kann allein schon wegen des grottenschlechten Sounds von dieser CD abgeraten werden, und da das Songmaterial auch nicht gerade berauschend ist, bestenfalls reiner Durchschnitt, sollte man lieber gleich die Sache vergessen. Schlimm ist dies aber sowieso nicht, denn bei der inflationären Entwicklung an Metal Bands in den letzten Jahren hat der Fan eh mehr Bands mit denen er sich konfrontiert sieht, als man wohl jemals hören könnte.



   
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