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Gae Bolg - Aucassin et Nicolette
Metalspheres Info-Box

Genre

Hymnisches Epos

Label

Auerbach Tonträger

Rezensent

Sonia

"Aucassin et Nicolette" ist vermutlich die erste CD, die ich hier rezensieren durfte, die eigentlich gar nichts mit Metal oder Rock zu tun hat. Ich legte sie in den CD-Spieler und wartete erst mal darauf, dass das hymnische Intro vorbei wäre und die Stromgitarren einsetzen. Zu meinem Erstaunen taten sie das aber nicht, und auch der Rest des Albums war eher eine Art hymnisches Epos.
Die Musik wird von viel Chorgesang geprägt, welcher zwischen weiblichem und männlichem wechselt, dazu eine Prise Orchesterschlagzeug (also kein heftiges Getrommel, sondern eher die klassische Version), sowie ein Spinett und andere klassische Instrumente. Über die Akustikgitarre geht es nie hinaus, das Maximum an Technik wird bei einigen Effekten auf dem Gesang erreicht bzw. mit einem leichten Hauch Keyboard. Dominierend ist der Gesang, der eigentlich fast alles ausfüllt. Da auch noch auf Französisch gesungen wird, ergibt das schon eine skurrile Mischung (zumindest für den Nichtfranzosen).
Es soll die Geschichte von Aucassin und Nicolette erzählt werden, einer mittelalterlichen Prosa- und Versdichtung eines unbekannten Autors. Aucassin ist ein Prinz und Nicolette eine Sklavin, dich sich - natürlich - verlieben und - natürlich wieder, wie in jedem guten Märchen - nach diversen Hindernissen dann doch zueinander finden (weil die Sklavin dann doch eine Prinzessin ist... Romantik mit der Arbeiterklasse war im Mittelalter wohl nicht so beliebt). An sich ein guter Stoff, der auch viel hergibt und sich gerade für ein Konzeptalbum gut eignet. Dummerweise kann man eben als Nichtfranzose die Geschichte anhand der Musik schlecht nachvollziehen. So bleibt es nur, über die Musik an sich zu urteilen.
Selbige schwankt zwischen schönen mittelalterlichen Balladen, "Sur les bords de l?ille", Hymnen wie "Prelude" und ganz komischen Einlagen elektronischer Musik wie bei "La maladie d?Aucassin", wo ein schrecklicher verzerrender Effekt über dem Gesang liegt. Deswegen bleibt "Aucassin et Nicolette" eine zwiespältige Sache: Einerseits weis die mittelalterliche Musik schon zu gefallen, aber zwischendurch machen Gae Bolg dann wieder mit ihren Experimenten alles kaputt. Vielleicht mag das gut die Stimmung der Geschichte transportieren, aber einige Stücke quälen das Ohr gar fürchterlich.
Etwa die Hälfte der Stück ist somit empfehlenswert, der Rest... nun, einfach überspringen kann ich nur raten. "Aucassin et Nicolette": Für Freunde von Musik, die aus dem Rahmen fällt.



   
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