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Lords of Decadence - Cognitive note of discord
Metalspheres Info-Box

Genre

Melodic Death Metal

Label

Scarlet Records

Rezensent

Peter

Meine Güte, was für eine Band haben sich Scarlet denn hier geklemmt? Nach den üblichen Informationen, lese ich auf dem Infoblatt nur noch Superlative, die jetzt alle aufzuzählen dürfte den Rahmen für ein halbwegs übersichtliches Review mehr als bedenklich sprengen. Kein Talentwettbewerb in Österreich, wo nicht die vordersten Plätze belegt wurden, aus hunderten von Bands wurden LOD nach einem überragenden Votum der Leser des Metal Hammer als Anheizer zum Summer Breeze geschickt, waren im Rock Hard "Demo des Monats", wurden im gleichen Magazin zum Newcomer des Jahrs 2004 gewählt, dann kommen noch diverse andere Sachen dazu und aus diesem Haufen von überschwänglichen Reaktionen soll unsereiner noch eine gewisse Objektivität bewahren. Im Prinzip ist es so, dass das ganze Informationsschreiben eine einzige Gehirnwäsche ist. Die permanente Botschaft lautet "Diese Band ist heiß, diese Band musst du loben, wenn nicht, bist du ein Zwerg und hast die Sensation der letzten Jahre versäumt". Na ja, wenn ich nicht so genau hinhöre, wäre ich bereit, die Einmaligkeit LOD` s blind zu unterschreiben. Aber mit etwas Abstand betrachtet und wohl dosiert gehört, sieht die ganze Sache doch etwas anders aus. LOD setzen musikalisch da an, wo In Flames mit "Whoracle" aufgehört haben. Children of Bodom, ebenfalls die frühen Veröffentlichungen, zählen zu den deutlich hörbaren Referenzen. Das ganze paart sich dann mit den späteren Phasen der eben genannten Bands, dazu werden noch ein paar Spritzer Soilwork getan, fertig ist das Menü. In der Hauptsache sind LOD schon bemüht, primär den Geist der guten alten Zeit zu bemühen und das neue nur zur allgemeinen Abrundung zu verwenden.Talentiert sind die Herren Musiker und eine große Hingabe zur Sache ist auch zu hören.Freuen wir uns also auf eine knappe Halbzeit solider Brachialität verbunden mit ausufernden Keyboards, solidem Power Metal und nicht ganz so fiesem Gesang. Musikalisch können alle 10 Titel überzeugen, was ebenso für die Produktion gilt, aber trotzdem hätte ich noch einen kleinen bescheidenen Wunsch. Bitte beim nächsten mal verstärkt an der Eigenständigkeit feilen.



   
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