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Deadlock - Earth.Revolt
Metalspheres Info-Box

Genre

Modern Death Metal

Label

Lifeforce Records

Rezensent

Volker

Gewohnt modern klingt die aktuelle Veröffentlichung aus dem Hause Lifeforce Records, auch wenn diesmal der Metalcore draussen bleiben muss. Deadlock beackern seit den späten 90ern den deutschen Untergrund und stehen nun mit ihrem zweiten Longplayer vor einem deutlichen Sprung nach vorne, jedenfalls was das enthaltene Songmaterial angeht.
Zwar kommen einem die Zutaten für den Bandsound an sich nur allzu bekannt vor, doch was hier aus schwedischem Melodic Death, Black Metal Tendenzen, einer Prise Childern of Bodom, viel Keyboards und einem Gothic Metal Touch zusammengemischt klingt verdammt erfrischend und zugleich hochexplosiv. Deadlock kombinieren giftige Brutalität, hochmelodiöse Passagen und ruhigere Momente beachtlich flüssig, was schon bei der nicht zu knapp schwarzmetallischen Auftaktwalze "10.000 Generations in Blood" deutlich wird. Zu den heiseren und doch druckvollen Screams von Johannes Prem gesellt sich stellenweise eine Sängerin, die aber keinesfalls zu Sopraneskapaden ansetzt, sondern mit ihrer klaren Stimme schöne und interessane Akzente setzt. Namentlich genannt wird sie übrigens nicht, ein Makel der hoffentlich in der offiziellen Version der CD behoben sein wird. Ebenso mangelt es der Promoversion an einem Einblick in die Text, so dass die Information, dass es sich bei Deadlock um eine vegane Straight Edge Band handelt, den Hinweisen des Labels entstammt. Klingt in Verbindung mit der Musik zunächst auch unerwartet, aber Deadlock scheinen sowieso nicht die Band zu sein, die sich mit einer Schublade zufrieden gibt.
Eine weiterer ungewöhnlicher Aspekt ist sicherlich, dass hier auf teilweise sehr ausgedehnte Kompositionen gesetzt wird, "May Angels Come" erstreckt sich gar über mehr als 10 Minuten, die vor allem von aggressivem Riffing und gekonnten, teils gedoppelten Melodieläufen geprägt sind. Die absolute Granate ist aber das messerscharf auf den Punkt gebrachte "Kingdom of the Dead", ein wirkliches Glanzstück des modernen harten Metal, welches wie ein Wirbelsturm über den Hörer hinwegfegt und auch den Großteil der renommierten skandinavischen Kollegen alt aussehen lässt. Als sehr charakteristisch sei daneben noch "Awakened by Sirens", dass neben neothrashigen Tedenzen vor allem von gelungen umgesetzten Melodien sowie dem bereits besagten weiblichen Gesang getragen wird.

Die massiv drückende Produktion tut ihr übriges, um "Earth.Revolt" im modernen Sektor zu einer der vielversprechendsten Newcomer-Scheiben des Jahres zu machen. Auch wenn sicherlich noch nicht alle Songs die Extraklasse aufweisen, welche die junge Band gleich mehrfach andeutet, bleiben nennenswerte Schwachpunkte aus und damit im Grunde keine Zweifel offen. Zuschlagen!



   
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