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Michele Luppi's Heaven - Strive
Metalspheres Info-Box

Genre

AOR

Label

Scarlet Records

Rezensent

Jonas

Sicherlich gibt es zeitlose Musik. Und sicherlich gehört AOR in der Weise, wie ihn Michele Luppi und seine Mitmusiker spielen nicht dazu. Das Verfallsdatum wurde vor etwa 13 Jahren überschritten. Anfang der Neunziger hätte ich so etwas vielleicht noch gerne gehört. Eine Zeit, in der ich auch Matthias Reim und David Hasselhoff hörte ? da ich nicht viel anderes kannte.
Handwerklich ist das Ganze natürlich in Ordnung, und auch, dass Michele Luppi von Producing bis Gesang mal abgesehen von den meisten Instrumenten, die von einer ganzen Schar Gastmusiker bedient werden, fast alles selbst in die Hand genommen hat, ist anzuerkennen. Und um noch kurz bei den wenigen positiven Aspekten zu bleiben: Es finden sich auch annehmbare Songs wie "Feel Alive" auf der Platte, in der Vic Johnsons interessante Stimme ebenso Sympathiepünktchen einheimsen kann, wie die etwa 8-sekündige urig-jazzige Zwischenstelle in "Time for Love" und das schöne Booklet. Was Herr Luppi hier aber ansonsten auf das Ohr des Zuhörers loslässt, ist obersüße Zuckerwatte, die einem zum anderen Ohr gerade wieder herauskommt. "Die-Welt-ist-ja-so-schön"-Melodien und ?Arrangements, wie man sie beispielsweise in "If You Walk Away" oder "Tell Me About it" vorfindet, können beim Hörer manchmal schon fast solche Aggressionen erzeugen, wie die Stimme aus der Jamba-Werbung. Der eher zarte Gesang von Michele Luppi, der angeblich vielerorts schon so sehr gelobt wurde, unterstreicht die atmosphärisch rosarote Färbung der Musik (nicht unbedingt der Texte) nur noch. An solchen Stellen frage ich mich auch, wieso diese Musik eigentlich AOR -"Adult Orientated Rock" - genannt wird, und in Fällen wie diesem das A nicht durch ein C ? für "Child" ? ersetzt wird. Das Ganze scheint mir "Wir singen mit Pippi Langstrumpf" nämlich näher zu sein, als wirklich "erwachsenem" Rock.
So, ich glaube, ich krame jetzt wieder mal meine alten Reim- und Hasshoff-Kassetten raus ? die hatten irgendwie mehr Tiefe...



   
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