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All Souls' Day - Into the Mourning
Metalspheres Info-Box

Genre

Doom Metal

Label

Doom Symphony

Rezensent

Dennis

(All Souls' Day = Allerseelen, Gedenktag für die verstorbenen Gläubigen, der 998 von Abt Odilo von Cluny für die ihm unterstellten Klöster eingeführt und später von der römisch-katholischen Kirche übernommen wurde)


"Into the Mourning" hätte ja eigentlich schon längst in den Läden stehen sollen, aber auch eine etwas längere Verzögerung verzeiht man ja gerne mal, wenn am Ende so ein packendes und dramatisches Doom Album dabei heraus kommt wie es hier zweifellos der Fall ist. Mit ihrem Debut liefern die italienischen Doomer von All Souls' Day nämlich ein Album ab, das man wirklich nur als Kunst bezeichnen kann. Hier entstehen echte Bilder im Kopf, die schärfer gezeichnet sind als der gefälschte Rembrandt über meinem Bett und spannender als der neueste Perry Rhodan-Krimi. Stark!

Wo Solitude Aeternus es weder schaffen mal wieder nach Europa zu kommen (Keep it True-Absage), noch endlich mal ihre lang angekündigte, neue Scheibe "Alone" rauszubringen (die aber dann hoffentlich wenigstens wieder besser wird als die mäßige "Adagio"), kommt eine Band wie All Souls' Day daher und schreibt mal eben so im Vorbeigehen ein hervorragendes Werk wie "Into the Mourning", das hinter den stilistisch ähnlich gelagerten SA kaum zurück stecken muß und deshalb für Doom Freaks wie für Fans traditionellen 80er Metals gleichermaßen interessant sein dürfte. Zwar ist die Produktion ein bißchen höhenlastig geworden, weshalb ich hier wenig von einer beklemmenden Atmosphäre spüre, wie man sie bei vielen Doom Bands beobachten kann. Songs wie "A Breath from the Death", "A mortal Day" oder "The Sinner" klingen dafür aber außergewöhnlich majestätisch und vermitteln das Bild eines tristen, einsamen Schauspiels, das unter der strahlend-heißen Sommersonne des blau-grauen Mittagshimmels stattfindet. Schon alleine genrebedingt animieren auch All Souls' Day den Hörer keineswegs zum Lachen, bringen jedoch das Kunststück fertig, die graue Tristesse ihrer Musik so intensiv mit einem Gefühl von Freiheit und Unendlichkeit zu kombinieren, wie man es von kaum einer zweiten Band dieser Tage zu hören bekommt. Das ist schon irgendwie imposant, und rein auf die Stimmung bezogen, die die Formation zu erschaffen weiß, für mein Empfinden sogar weitgehend eigenständig.

All Souls' Day erzählen Euch auf "Into the Mourning" eine der traurigsten, schönsten und faszinierendsten Geschichten, die ihr in diesem Jahr gehört habt! 15,50 Euro, die ihr zum Erwerb der Scheibe bei Hellion Records hinlegen müßt, erscheinen mir ein kleiner Preis dafür, dass diese herausragenden Musiker ein Stück ihres Lebens mit Euch teilen. "Into the Mourning" ist eines der hinreißendsten Alben, die ich in diesem Jahr gehört habe und All Souls' Day eine wirklich vorzügliche Formation, die Euer aller Aufmerksamkeit verdient hat.



   
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