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Caliban / Heaven Shall Burn - The Split Program II
Metalspheres Info-Box

Genre

Metalcore

Label

Lifeforce Records

Rezensent

Volker

Bands, die auf Split-Alben vertreten sind, bedürfen häufig noch einer genaueren Vorstellung aber bei diesen beiden würde ich da wohl die sprichwörtlichen Eulen nach Athen tragen. Zwar haben sowohl Caliban als auch Heaven Shall Burn mittlerweile Verträge bei den bedeutendsten einschlägigen Plattenfirmen des Landes unterschrieben, doch für diese Split finden sie sich erneut bei den Chemnitzern von Lifeforce ein, die ja letztendlich auch nicht unwesentlich am kometenhaften Aufstieg der beiden deutschen Metalcore-Flaggschiffe beteiligt waren. "The Split Programm II" ist der Nachfolger der vor 5 Jahren erschienenen ersten Auflage und bietet mit knapp 38 Minuten trotz nur teils neuem Songmaterial engagierte Leistungen der Bands.

Die ersten sechs Stücke gehören dabei den Thüringern Heaven Shall Burn, die vor allem als Liveband selbst eingefleischte Metalcore-Skeptiker die Zweifel in Sekundenschnelle jede Grundlage für wohlgehegte Zweifel entreissen. Und auch auf diesem Album überzeugt die Band mit tief im Death Metal der 90er verwurzelten Riffattacken, die sich vor allem beim neu aufgenommenen Demo-Track "If this a Man" in voller Pracht entfalten. In zweieinhalb Minuten werden hier die Stärken der Band mustergültig auf den Punkt gebracht, wobei allerdings auch die anderen Stücke in keinem wesentlichen Punkt dahinter zurückstehen. Allein das stark mit schwedischen Melodien versetzte "No one will shed a Tear" scheint mir etwas nach Baukasten-Schema entstanden zu sein. Sicherlich kein schlechter Song, aber weniger In Flames wäre hier mehr gewesen. Abgerundet wird die Vorstellung durch gleich zwei knüppelharte Coverversion. Zum einen das zum wahren Groovemonster mit enorm giftigen Vocals mutierende "Destroy Fascism" der Finnen Endstand sowie das recht originalgetreu adaptierte "Downfall of Christ" von Merauder. Eine starker Auftritt, der die Vormachtstellung der Band locker manifestiert.

Mit Caliban dagegen hatte ich schon immer meine Problemchen, die im Grunde die Ursache haben, die soeben bei "No one will shed a Tear" von HSB erwähnt wurde. Der geradezu chronisch gleiche Songaufbau kann einem Caliban schon verleiden und das betrifft vor allem das zu durchschaubare Wechselspiel aus simplem Mosh-Riffing und flott-filigranen Uptempo-Passagen. Sicherlich sind auch Caliban immer professionell geworden und drücken ohne Ende, aber das Händchen für überdurchschnittliches Songwriting haben andere. Beim einzigen neuen Stück "The Revenge" finden Emo-Elemente im Gesangsbereich recht stark Einfluss, während bei den vier weiteren "Recycelten" mit Urgewalt durch die Botanik gejagt wird. "One more Lie" kommt mit leichter Psycho-Kante recht frisch aus den Boxen, aber am besten gefällt mir dank des sonst raren Abwechslungsreichtums aber das ausgedehnte "A Summer Dream". Wenn auch die Einbeziehung etwas rätselhaft anmutet, da das Stück bereits die erste Auflage des "Split Program" zierte.

Bleibt noch zu erwähnen, dass beide Bands ihre Songs im dänischen Antfarm Studio haben mastern lassen und das Ergebnis keine Fragen offen lässt. Aber Metalcore-Jünger können hier wahrscheinlich so oder so nichts anderes als zugreifen.



   
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