Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4682413
Besucher seit 09/2002


The Black Dahlia Murder - Miasma
Metalspheres Info-Box

Genre

Thrash / Death Metal

Label

Metal Blade

Rezensent

Mansur ? The Metal Messiah

Nach dem großartigen Debüt "Unhallowed? trifft nun fast ebenso unvermittelt der zweite Schlag der Jungs aus Michigan ein, und dabei genauso ins Schwarze. Die Band hat ihren Stil nur geringfügig geändert, was so viel heißt, wie dass man immer noch intensiven Death Metal mit Götheborg-Einfluss spielt, der aber ebenso auf Melodie zurückgreift wie er der einstigen glorreichen Thrash Metal Ära huldigt.
Zwar wurde in vielen anderen Magazinen behauptet, auf "Miasma" würden Hardcore Einflüße zu hören sein, aber lasst euch durch diese Aussage nicht beirren, da das Album nichts mit solchen zu tun hat. Demgemäß werden Fans von Killswitch Engage und All That Remains zwar enttäuscht sein, aber jeder echte Death-, bzw. Thrash-Metal Fan dürfte seine helle Freude an dieser erstklassigen CD haben, die wie aus einem Guß geformt klingt. Tolle druckvolle und packende Riffs treiben die Rhytmusfraktion unentwegt nach vorne ohne aber den Sinn für brillante Melodien und Refrains zu verlieren. Der Gesang pendelt zwischen Death Growls und einem gemäßigten Kreischgesang.

Schon gleich der fantastische Opener "Built For Sin" zeigt wo?s lang geht: Nach einer famosen Einleitung (nein ich meine kein abgedroschenes Intro) in dem unheimlich stimmungsmachende Riffs das enorme Gespür der Band für Melodien und graziöse Rhytmusgitarren verdeutlichen, legen die Jungs ein 1A-Beispiel für eine gelunge Mischung aus Death Metal und dem Thrash der Bay Area hin. Fast ohne Unterbrechung folgt gleich der zweite Schlag, von dem man sich vor schierer Wonne kaum erholen kann, denn er ist an Dynamik und Fingerspitzengefühl für grandioses Riffing sowie einfach geiler Melodieführung nicht mehr zu übertreffen. Auch bei "Flies", Song Nummer 3, kommt der scheinbare wunderbare Widerspruch an druckvoller Aggressivität und enormer Melodie voll zur Geltung. Eine beachtliche Leistung wenn bedenkt, dass selbst solche Größen des Death Metals wie Dark Tranquillity oder In Flames so etwas wirklich nur zu ihren besten Zeiten hinbekommen haben. Der absolute Höhepunkt ist trotzdem das abschließende Titelstück. Hier fehlen mir einfach die Worte; das muß man einfach selbst gehört haben! Im Prinzip könnte hier aber jeden x-beliebigen Songtitel auflisten, so dass ich mich darauf beschränken möchte euch diese Scheibe allerwärmsten zu empfehlen. Was die Thrash Metal Inspiration betrifft, so dürften Slayer, vor allem zu "Reign in Blood" Zeiten, einen nicht unerhebliche Einfluss gehabt haben. Aber auch andere Größen wie Testament zu "The Legacy"-Zeiten oder At The Gates sind in dem Soundgewandt auf "Miasma" auf jeden Fall wiederzufinden. Musikalisch wird alles einfach gehalten, was wiederum ein wenig an "Reign in Blood" erinnert.

Der einzige wirkliche Kritikpunkt besteht in der kurzen Spielzeit von etwas über 30 Minuten; auch in dieser Hinsich machen sich halt die alten Slayer bemerkbar. Dennoch, lieber 30 Minuten die volle Wonne als ein Stunde etwas zwiespältiges durchwachsenes. Im Vergleich zum Debüt fällt auf, daß die Thrash-Elemente deutlich zugenommen haben. Insgesamt habe ich noch keine bessere Mischung aus Death- und Thrash Metal gehört, selbst At The Gates haben dies m.E. nicht gelungener hinbekommen.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword