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Adramelch - Broken History
Metalspheres Info-Box

Genre

Progressive Metal

Label

Underground Symphony

Rezensent

Dennis

Ist das Klasse! Nach 17 Jahren nochmal ein Lebenszeichen von Adramelch zu hören war angesichts der derzeitigen Reunion-Flut vielleicht nicht unbedingt überraschend. Aber daß hier ein Album abgeliefert wird, das von der ersten bis zur letzten Note mit dem Überwerk "Irae Melanox" mithalten kann, hätte ich so nicht erwartet. "Broken History" ist ein Hammer-Album geworden, ein Meisterwerk, ein monumentales Epos in Breitwandformat, dem die Worte eines Sterblichen kaum gerecht werden können. Da ihr genau diese aber von mir erwartet, versuche ich trotzdem mal Euch zu beschreiben, was auf "Broken History" zu hören ist.

Wer das Debutalbum "Irae Melanox" kennt, wird sicherlich nicht allzu überrascht sein von dem, was Adramelch auf ihrem Zweitlingswerk auffahren. Allen anderen sei gesagt, daß Adramelch schon 1988 mit eigenständigem, progressivem, leicht klassisch angehauchten Heavy Metal in Erscheinung traten, als von Bands wie Dream Theater weit und breit noch keine Spur zu sehen war. Beeinflußt worden sein dürften Adramelch im Hinblick auf ihre progressive Note darum auch in erster Linie von Fates Warning, an die der hohe und stets angenehme Gesang Vittorio Ballerios ebenso erinnert wie einige der Songstrukturen. Adramelch gehen jedoch verdammt abwechslungsreich zu Werke und haben neben messerscharfen Riffs wie beim auf das epische Intro folgenden, nach vorn preschenden Opener "I'll save the World" auch eine Menge ruhiger Passagen oder herausragender Gitarrenpassagen zu bieten, wie man sie von keiner zweiten Band bis heute vernommen hat. An anderer Stelle wiederum geht's schneller und etwas weniger verspielt zur Sache ("Different Times, different Places"), und man merkt, weshalb so viele der heutigen italienischen Epic Fantasy Metalbands Adramelch als Einfluss bezeichnen (deren Klasse keine einzige bis heute erreicht hat). Dazu kommen hin und wieder einige ergreifende Chöre, während die religiösen Texte oft sehr melancholisch vorgetragen werden. Gleichzeitig darf die Musik aber den Anspruch geltend machen, graziös, majestatisch und vor allem emotional zu sein. Ihr seht schon, es fällt mir schwer all das zu beschreiben, was es auf "Broken History" zu entdecken gibt, und nur selten haben mir für die Beschreibung einer CD so sehr die Worte gefehlt wie hier.

Ich kann Euch nicht sagen, wie viele Platten Adramelch seinerzeit von ihrem Debutalbum verkauft haben. Es dürften nicht viele gewesen sein. Eine Schande, wenn man bedenkt, daß hier musikalische Genies am Werke sind, deren Schaffen mit irdischen Mitteln unbezahlbar erscheint. Es kann keine Gerechtigkeit geben in einer Welt, in der Bands wie Adramelch übersehen oder ignoriert werden. Gebt dieser Band eine Chance, sie wird Euch im positivsten Sinne verzaubern. Und wenn ihr dieses Jahr noch auf eine einsame Insel fahren solltet, und nur drei Dinge mit dorthin nehmen könnt, dann seht zu, daß "Broken History" neben Communic auf jeden Fall in Eurem Gepäck ist.

P.S.: Bei Bezugsschwierigkeiten wendet Euch an Onkel Jürgen aus Itzehoe. Für 15,50 Euro hat der mit Sicherheit auch für Euch noch ein Exemplar übrig.



   
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