Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4733344
Besucher seit 09/2002


Infernal Angels - Dominus Silentii
Metalspheres Info-Box

Genre

Black Metal

Jahr

2004

Spielzeit

21:20

Rezensent

Volker

Von einem ganzen Stapel italienischer Undergroundaufnahmen, die uns die Promoagentur Necrotorture hat zukommen lassen, sind Infernal Angels das klare Highlight. Italien bringt man ja nun eher weniger mit ruhmreichen Black Metal Bands in Verbindung ? von Ausnahmen wie Forgotten Tomb mal abgesehen ? doch was die junge Band mit "Dominus Silentii" auf die Beine gestellt hat ist schon aller Ehren wert.
Der Song "Dominus Silentii" selbst zu Beginn ist deutlich sinfonisch geprägt und lässt trotzdem schnell erkennen, wohin sich die Band musikalisch orientiert. Schwedischer Black Metal der ebenso heftigen wie auch melodischen Sorte heisst die Devise und da gelangt man schnell zu Dissection aber auch zu Naglfar, welche gleichermaßen ihren finsteren Einfluss genommen haben dürften. Die vor knapp drei Jahren gegründeten Infernal Angels hatten bereits nach weniger als einem Jahr ein Demo am Start, das diverse Liveauftritte und erfolgreiche Teilnahmen an Bandwettbewerben nach sich zog, um dann 2004 mit dem Longplayer "Shining evil Light" den nächsten, in Eigenproduktion realisierten, Schritt zu nehmen. Aus eben diesem Album liefert die vorliegende Promo einen gut 20minütigen Auszug, der neben dem knackigen "Vigilia Secunda" mit seinen majestätischen Midtempopassagen und rohem Geknüppel auch den Titelsong des benannten Albums enthält. Hier wird ausschweifender zu Werke gegangen und dadurch entwickelt sich eine Hymnenhaftigkeit, die trotz der in diesem Fall eklatanten Nähe zu Dissection sehr professionell wirkt. Die Italiener verstehen es jedenfalls, Brutalität geschickt durch dezente und teils akustische Passagen in Szene zu setzen. Die sinistren und teils todesmetallischen Vocals von Sänger Xes sowie die transparente aber keineswegs zu sauberere Produktion liefern dazu jeweils ihren Part zum Gelingen des Gesamtvorhabens bei.
Schade, dass hier nicht das komplette Album vorliegt, denn dieser Auszug macht neugierig. Kritisch ist allerdings noch anzumerken, dass der vierte Song nicht unbedingt ein 40 % der Gesamtspielzeit einnehmendes Immortal-Cover hätte sein müssen, weiteres eigenes Material wäre gewiss aufschlussreicher. Nichtsdestotrotz klingt "At the Heart of Winter" in der südländischen Variante durchaus mächtig, wenn auch nicht gar so klirrend wie bei den verblichenen Söhnen der nordischen Finsternis.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword