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The Atmosfear - Lost Pain
Metalspheres Info-Box

Genre

Death Metal

Label

Dark Bound

Rezensent

Peter

Wer hier und jetzt vermutet, dass es etwas Neues von den Hanseaten gleichen Namens zu lesen gibt und mit Death Metal nichts anfangen kann, bitte nicht weiterlesen. Alle anderen dürfen sich mit mir freuen, dass sich eine bis dato leider etwas im Schatten der bekannten Größen agierende Krachcombo mit Hang zu Liebe (wohl weniger), Tod (eher mehr) und Teufel (hin und wieder) nach mehrjähriger Abwesenheit laut und deutlich wieder zurück meldet. Seit 1996 existent, bin ich nach einigen Demos, die mein stählernes Heim leider nicht erreicht haben, anno 1998 durch ein euphorisches Review in einem Fanzine für progressive Beschallung auf diese Band aufmerksam geworden. Na ja, wenn die schon fast die Höchstnote zücken, muss es auch was für mich sein. Warum nicht mehr als fünf Death Metal CDs haben? Der Rest der Geschichte ist nicht so interessant. Hin und wieder komme ich mit Sänger Olle Holzschneider in Kontakt, was im Konkreten fast vier Jahre Funkstille bedeutete. Aber diese Zeit hat sich gelohnt. Vorbei sind die Zeiten, wo The Atmosfear nur eine Death Metal Band waren, sicherlich weit vom Durchschnitt entfernt, aber es gab noch Entwicklungspotential. Dieses wurde nun auf der aktuellen CD in die Tat umgesetzt.

Herausgekommen ist nicht eine weitere CD todbringender Klänge, die lediglich spieltechnisch ausgereizt wurden. "Lost Pain" darf ohne wenn und aber als Klassiker bezeichnet werden. Was auf den zehn Titeln musikalisch abgedeckt wurde, kann in Worte kaum gefasst, sondern muss gehört werden. "Warmachine" macht den Anfang und lässt mit seiner furiosen Mischung aus Death, Melodic (hail to Gothenburg) und Aggression die Ohren mächtig wackeln. Aber wenn es denn nach diesem exorbitanten Einstand noch eine Steigerung gibt, dann kann das nur heißen: Kehrt Marsch! Sich nicht auf dem zu erwartenden Schema ausruhen, sondern für stetige Überraschung sorgen. Nichts ist unmöglich, es muss nur gewagt werden. Akustische Spielereien, Gesang und Instrumentierung stark im Black Metal verwurzelt und das alles in einem Titel? Das ist realisierbar und passt auch. Für Abwechslung ist gesorgt, und so sind Nackenbrecher wie "Born to see the Grave" gleichberechtigt neben dem überragenden Titelsong, den so manche einstmals hochgelobte Combo aus dem melodischen Death Metal Sektor heuer nur mit viel Gekrampfe hinbekommen würde, vertreten. Die Band hat sich bewusst keine Limitierungen auferlegt, und das garantiert dann immer wieder Überraschungen, die nicht vorhersehbar sind. Natürlich ist manches erstmal gewöhnungsbedürftig. "Skin deep-Fear thing" beispielsweise, das muss mit seiner Mischung aus leicht progressiven Ansätzen, etwas auf modern getrimmten Gitarren und dezentem Black Metal erstmal sacken. Aber irgendwann passt das dann auch. Sicherlich werden sich die Geister an "Just alone" scheiden. Aber mal ehrlich, hat es so einen Titel schon mal auf einer Death Metal CD gegeben? Liebliche Keyboards, harmonische Gitarren und "normaler" Gesang? Das war es, und leider ist das ganze viel zu kurz geraten. Einer meiner früheren Favoriten, "Elias - Der Herr", ist in einer perfekten Neugestaltung vertreten, während sich "Success after Death" zu einem meiner zukünftigen Lieblinge entwickelt. Ein exzellentes Stück Death Metal! Zu guter Letzt noch ein instrumentaler Rausschmeißer und dann ist leider Schluss. Alles in allem haben sich The Atmosfear mit dieser CD in der obersten Liga des Death Metal direkt an die Spitze katapultiert. Nachfolgende Bands müssen sich mächtig anstrengen. Zerberus der Höllenhund ist gegen diese CD ein zahmer Pinscher, der vor Schreck in die Ecke pinkelt, wenn der Gehörnte vorbei schaut.



   
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