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Martiria - The Age of the Return
Metalspheres Info-Box

Genre

Epic Metal

Label

Underground Symphony

Rezensent

Dennis

In letzter Zeit hatten Underground Symphony ja schon das eine oder andere heiße Eisen im Feuer. Ich erinnere nur zu gerne erneut an die herausragenden Releases von All Souls' Day oder Adramelch, die ihr Euch beide unbedingt zulegen solltet falls noch nicht längst geschehen. Beide waren vollkommen unterschiedlich, und hatten doch in ihrer Epik, den christlichen Bezügen und ihrem hohen musikalischen Niveau einige unübersehbare Parallelen. Genau da knüpfen auch Martiria mit ihrem zweiten Album an, welches erneut eine der besseren Veröffentlichungen von Underground Symphony darstellt. Für das Label bedeutet dies einen weiteren Schritt weg vom Ruf, nur Symphonic-Einheitsbrei-Releases auf den Markt zu werfen, den der Verantwortliche Maurizio Chiarello in der Vergangenheit häufig (zurecht) über sich ergehen lassen mußte.

Aber nun zur Band, welche bereits im Jahr 1987 um den italienischen Epic Metal Fan Andy Menario formiert wurde. Nach einer längeren Bandpause konnte dieser bereits zum Debütalbum Sänger Rick Anderson (Damien King III, ex-Warlord) für seine musikalischen Visionen gewinnen, welcher auf "The Age of the Return" erneut zu hören ist. Die Liebe Andersons zu Warlord wird jedoch nicht nur hier deutlich, sondern auch in seinen Kompositionen, die gelegentlich (nicht immer) an die Amerikaner erinnern (vgl. bspw. die Leadgitarren bei "So far away" oder "Revenge"). Das ruhige "Regrets" zum Beispiel hat jedoch eine gänzlich eigene Note und Brecher vom Schlage "Child of the Damned" sind auf "The Age of the Return" auch nicht zu finden. Aber ein direkter Vergleich wäre vielleicht unfair, genauso wie ein Heranziehen einer Götterband vom Schlage Adramelch, deren Klasse Martiria natürlich nicht erreichen. Dennoch haben Martiria so manche Stärke, von denen insbesondere das Händchen für schöne, epische Passagen und Melodien auffällt, so daß Songs wie "Memories of a Paradise Lost" oder "Exodus" durchaus auch langfristig zu gefallen wissen. Der Gesang Andersons ist für meinen Geschmack nicht durchgängig so hochklassig wie seinerzeit bei Warlord, sicherlich aber auch kein Schwachpunkt. Vielmehr wissen aber die integrierten Chöre zu begeistern, die so richtig schön und authentisch gemacht sind und viel Atmosphäre zu vermitteln wissen.

Bleibt zum Schluß noch ein Blick in die Lyrics, in denen nicht nur eine Reihe bekannter Bibelstellen wiedergegeben werden, sondern durchaus auch philosophische Gedanken zum Tragen kommen. "Sometimes there isn't a real choice, if you are David or Goliath isn't up to you" heißt es da beispielsweise, womit Verfasser Marco Capelli den Nagel sicherlich ins Schwarze trifft. Insgesamt steckt zweifelsohne eine Menge Arbeit und Herzblut hinter "The Age of the Return", so daß ich das Album gerne jedem Epic Metal Fan ans Herz lege, auch wenn der von vielen beschworene Spirit der alten Warlord bei mir nicht aufkommt. Ein gutes, wenn auch nicht überragendes Album in meinen Augen, das ihr für 15,50 Euro bei Jürgen Hegewald bekommen könnt.



   
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