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Erottica - Erotticism
Metalspheres Info-Box

Genre

Melodic Death Metal

Label

Swedmetal Records

Jahr

2005

Rezensent

Christian

Ein selten doofer Name! Das ist so mit das erste, was mir durch den Kopf geht, als ich die Promo-CD in den Händen halte. Das Cover sieht auch etwas seltsam aus, der Schriftzug erinnert mich an, ? hm, an was eigentlich? Keine Ahnung, aber Bands, deren Name auf ?ca endet, sind per se immer Metallica-gefährdet. Eine Epigonentruppe mehr? Never judge a book by its cover, lehrt uns die Geschichte und der englische Volksmund. Also, wir haben es hier mit vier jungen Schweden zu tun, die mal richtig auf die Kacke zu hauen gedenken. Man trifft sich 1999 und kommt überein, halt mal Metal zu machen. Gesagt, getan: Maiden und Priest werden im Beipackzettel zitiert. Ja, die findet man wieder, dazu später mehr. In der Bandinfo heißt es, dass man nach dem Einlegen der CD weggeblasen werden würde. Okay, das eröffnende Riff ist cool, man wird hellhörig. Dann kommt aber recht schnell der wunde Punkt der Band: Der Gesang ist die klare Schwachstelle. Der junge Mann am Sprechbesen kann sich nicht wirklich entscheiden, wo er hin will. Man könnte jetzt beschönigend von Crossover und so was reden. Bullshit! Ist das nun Death-Gegrowle, Metal-Gedudel mit fetten Klöten oder Grunting a la Swanö? Nein, der kann nicht besser und die Band kann es nicht kultivieren. Oder kompensieren. Sorry, Kumpel, aber das ist nicht so dolle. Die Klampfen geben uns Maiden in guter Form, die Burschen können das und haben es wohl oft geübt. Auch der Kerl an der Schießbude ist fit. Im zweiten Track kommt dann auch schon Priest durch: Leider klingt David Gabrielsson nur wie eine schlechte Kopie von Rob Halford; und die Instrumentenabteilung gibt dazu- zugegebenermaßen gute! ? Maiden-Melodien zum Besten. Dritter Track: Schleppend und einmal mehr vom Gesang her etwas orientierungslos. Musikalisch zwischen Mustasch und My Dying Bride verlieren sich Erottica im Bereich der Belanglosigkeit. Von den musischen Fertigkeiten sind die Schweden dabei wirklich okay, man merkt ihnen die Herkunft aus dem derzeit produktivsten Metalland an. Erottica entfalten ihren Reiz dann am ehesten, wenn der Sänger die Klappe hält. Dann sind Erottica wirklich gut und wissen zu gefallen. Leider meint der Herr am Mikro zu oft, dass er jetzt mal mitmischen sollte. Tipp: Nehmt es ihm weg, der kann bestimmt gut kicken oder Eishockey spielen. Oder Rob Halford vorm Spiegel imitieren. Sucht euch einen neuen Shouter ? Potenzial ist bei Erottica zweifelsohne da. Im sechsten Track zum Beispiel schimmern zu Beginn dann wirklich kurz alte Metallica durch - der junge Mann am Sprechknüppel bemüht zudem seine Stimme! Leider geht der Mut schnell verloren und der tiefe Fall ist vorprogrammiert. Jungs, Ihr müsst euch entscheiden, wohin ihr wie wollt. Die Musik ist solide, der Rob-Imitator mit Death-Affinität und kleinen Eiern hingegen nicht wirklich.



   
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