Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4735751
Besucher seit 09/2002


Gojira - From Mars To Sirius
Metalspheres Info-Box

Genre

Thrashing Metalcore

Label

Listenable Records

Rezensent

Martin

Auch wenn ich persönlich eher seltener diverse Metalcore Scheiben in den Player werfe, musste ich dennoch feststellen, dass mir die eine oder andere Band dieses Genres doch schon ordentlich einheizen kann. Die französischen Gojira sind ohne Frage eine von diesen Ausnahmen. So energiegeladene Musik habe ich selten aus diesem Bereich wahrgenommen. Vielleicht liegt es auch daran, dass sie sich stilistisch nicht so wie die meisten Vertreter des Genres präsentieren, sondern stellenweise auch auf hammerharte Riffs setzen, die mit dem Göteborgsound wohl eher weniger zu tun haben. Ganz besonders geil klingen die Franzosen bei dem groovigen und doch durchschlagskräftigen "Backbone", welches stampfender wohl kaum klingen kann. Beim folgenden, nämlich dem dritten Titel "From The Sky" bricht ein wahres Riffgewitter über den Hörer herein, dem man sich einfach nur hingeben kann, was für eine Wucht! Der sechste Song ist zugleich auch das Albumhighlight. Von "The Heaviest Matter Of The Universe" ist die Rede. Hier vereinen Gojira eigentlich alles, was sie auszeichnet. Pure Kraft, Groove, Komplexität und geile Melodien brettern hier aus den Boxen. Zusätzlich ballert einem noch dieser ungemein klare und wuchtige Sound um die Ohren, dass man gar nicht mehr weiß, wo oben und unten ist. Schon lange hab ich nicht mehr so einen geilen Kram gehört. Wirklich überwältigend, was die Franzosen uns hier über gewisse Strecken servieren.

Schade nur, dass das Album neben den genannten, ja ich möchte fast sagen Übersongs, auch ein paar eher durchschnittliche Titel an Board hat. Beispielsweise geht einem der recht statische und etwas lahme Opener ziemlich schnell auf die Nerven. Ähnlich wie bei ein paar anderen Songs, die ebenso nicht so recht in Tritt kommen wollen. Die Rede ist vor allem vom zweiten Abschnitt der Scheibe, bei der die Titel zunehmend melancholischer werden und an Kraft verlieren. Hätten Gojira die Power der ersten halben Spielzeit halten können, so hätte "From Mars To Sirius" sicher eines der Referenzwerke im Metalcore-Bereich werden können. So wird die anfängliche Euphorie aber leider getrübt. Nichtsdestotrotz zeigen Gojira unmissverständlich, wie viel Potenzial in ihnen schlummert. Hoffentlich stellen sie dies zukünftig auch noch über die volle Distanz unter Beweis. Das Zeug um die Szene mal kräftig aufzumischen haben sie definitiv!



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword