Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4757723
Besucher seit 09/2002


Gamma Ray - Majestic
Metalspheres Info-Box

Genre

Power Metal

Label

Sanctuary Records

Rezensent

Dennis

Wenn in den vielen Besprechungen im Vorfeld zur Veröffentlichung einer neuen CD davon die Rede ist, daß das Material "seine Zeit braucht um zu zünden", dann ist das erfahrungsgemäß oftmals nicht mehr als eine schlechte Ausrede dafür, daß das Album schlicht und einfach nix geworden ist. Wenn die Band dann auch noch Gamma Ray heißt und eine der gaaaanz wenigen Formationen aus meinen frühen Tagen ist, die heute noch regelmäßig in meinem Wechsler rotiert, dann sind die Befürchtungen erst recht groß, eine Enttäuschung vorgesetzt zu bekommen. Aber alles halb so wild: "Majestic" ist ein tolles Gamma Ray-Album geworden, das zwar komplexer ist als noch der Vorgänger und mit einigen kleineren Schwachpunkten leben muß, aber insgesamt immer noch jeden einzelnen Cent wert ist, den ihr dafür auf die Ladentheke legen müßt. Hervorzuheben ist neben dem grandiosen Opener auch das achteinhalb-minütige "Revelation" am Ende der CD, das so einige Überraschungen auffährt und deshalb mühelos die Spannung über die lange Spielzeit hält. Auch Songs wie "Fight", "Hell is thy Home" oder "How Long" sind durch die Bank gut geworden und kommen mit tollen Speed-Passagen, gelungenen Tempo-Wechseln und schönen Melodien daher, während auf der anderen Seite auch die Schwachpunkte schnell ausgemacht sind: "Majesty" ist irgendwie nicht so der Hit geworden, auch wenn die Stimmung anhand von allerlei Bombast schon ganz gut zum Titel des Songs paßt, "Condemned to Hell" basiert auf einem nervig-modernen Riff, das echt unter aller Kanone ist, und hier und da sind ansonsten auch ein paar schräge Melodien in den Strophen zu finden, während die Refrains allesamt gewohnt hochklassig ausgefallen sind. Etwas gewöhnungsbedürftig ist auch noch "Strange World" geworden, das streckenweise schon in Richtung Melodic Hard Rock tendiert, aber auf jeden Fall Eure volle Aufmerksamkeit verdient hat.

Ob "Majestic" schlußendlich ein ebenso großer Kracher geworden ist wie "No World Order" mag ich an dieser Stelle zwar noch nicht zu prognostizieren, aber ihr könnt dennoch sicher sein, daß Euer Geld bei diesem Album hier bestens angelegt ist. Weshalb die CD so ein komisches, abruptes Ende findet, kann ich Euch zwar auch nicht verraten, aber dafür immerhin, daß auch die tolle Produktion einmal mehr zum positiven Gesamteindruck beiträgt.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword