Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4665221
Besucher seit 09/2002


Sigh - Gallows Gallery
Metalspheres Info-Box

Genre

Melodic Avantgarde Metal

Label

Candlelight Records

Rezensent

Lex

Die Japaner haben so einige schräge Vögel in ihren Bevölkerungsreihen - gerade wenn es um harte Rockmusik geht. Vier solcher Zeitgenossen nennen sich Sigh. So obskur sich die Mannschaft auf ihrer alten Homepage präsentiert, so durchgeknallt ist auch ihre ganz eigene Definition von Metal.

Auch wenn sich die Liste der Gastmusiker u.a. mit Gus G. (Firewind), Niklas Sundin (Dark Tranquility) und Killjoy (Necrophagia) vergleichsweise "harmlos" liest, agiert das Quartett auf dem neuen Album getreu dem Motto "Metal macht Spaß! Alles, was uns Spaß macht, ist erlaubt!" Sigh haben auf "Gallows Gallery" ihrer Freude am metallischen Allerlei aus Death, Thrash, Doom und Power Metal sowie reichlich Artfremdem wie Jazz, Klassik, Dark Wave, Folklore, Orientalischem und Elektronik-Klängen freien Lauf gelassen. Fast selbstredend, dass auch vor Instrumenten wie Hammond-Orgel oder Saxophon kein Halt gemacht wird. Hier wird einfach alles verarbeitet, was den Vieren in den Sinn und unter die Finger kommt und dann scheinbar ohne jegliche Systematik zusammengefügt. Wohlgemerkt: Nicht konstruiert. Den Japanern gelingt auf eine mir unerklärliche Weise ihre Musik wie ein Bild zu malen. Jedes einzelne Element für sich ist spannend und passt sich schlussendlich in das stimmige Gesamtwerk ein. Wenn eine Stil-Bezeichnung zutrifft, dann vielleicht "melodischer Avantgarde Metal"? Oder einfach nur "Sick Sigh Metal"? Jedenfalls wird die verrückte Klangkunst durch die mehrstimmigen Gesänge und erstaunlich eingängige, kultig-kitschige Refrains zusammen gehalten. Japanische Metaller sind nun nicht gerade für ihre druckvollen Stimmen bekannt. Sigh sind da keine Ausnahme und klingen wie erwachsene Pokemons, die zuviel Tee geraucht haben. Das muss aber so sein. Genauso wie die scheppernde, anarchische Produktion mit Retro-Charme wie Faust auf sein Gretchen passt.

Egal wie man es nun sieht: Die skurrilen Sigh verdienen unbedingt die Chance, dass ihr ein Ohr riskiert. Die Kaufentscheidung dürfte dann einfach werden: Entweder man schüttelt verständnislos den Kopf oder ist begeistert. Ich habe mich für letzteres entschieden.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword