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Annihilator - Schizo Deluxe
Metalspheres Info-Box

Genre

Crossover

Label

AFM Records

Rezensent

Dennis

Annihilator sind schon irgendwie ein Paradoxon in sich - da jagt der gute Jeff Waters seit Jahren einem Trend nach dem anderen hinterher, und trotzdem interessiert sich kein Mensch mehr für seine Band. Das müßte eigentlich ausreichend sein, um nach all den Jahren endlich mal zu der Erkenntnis zu gelangen, daß der immer noch weit verbreitete Name der Kanadier fast ausschließlich mit den hervorragenden Frühwerken verbunden ist. Was also tun? Am besten das spielen, was einen groß gemacht hat. Ob dies auch der Mastermind auf seinem neuen Album vorgehabt hat? "Mit dem neuen Album 'Schizo Deluxe' hat Annihilator die ununterbrochene aggressive Energie und den Gitarre-beherrschenden Irrsinn wiedererlangt, für den sie seit den späten Achtzigern bekannt sind" sagt der gute Jeff dazu. Leider hat "Schizo Deluxe" mit eben jenen Alben ("Alice in Hell" und "Never Neverland") jedoch rein gar nichts zu tun, denn anno 2005 klingen Annihilator extrem modern, haben allerlei Stakkato-Riffs der Marke Pantera an Bord und driften zudem durch das unmelodische Gebrüll David Paddens ziemlich arg in die Metalcore-Schiene ab. Was einmal mehr fehlt sind die zündenden Ideen, die zwingenden Gitarrenriffs und die vielen genialen Breaks, die einstmals von der gleichen Band nahezu in Perfektion zelebriert wurden. Zwei kleine Lichtblicke sind da noch in "Invite it" und vor allem "Pride" zu finden, die musikalisch einwandfrei gemacht sind, tolle rasante Soli bieten und im Falle von erstgenanntem lediglich mit einem schwachen Refrain nerven, aber das ist unter dem Strich doch arg wenig.

Nun ist es so, daß man sich über musikalische Qualität in vielen Fällen streiten mag, und manch einem moderneren Zeitgenossen "Schizo Deluxe" obgleich (oder gerade wegen) seiner stumpf-monotonen Aggressivität sogar gefallen könnte. Ziemlich unstreitbar ist jedoch folgender Fakt: Wenn Jeff Waters Euch "vom ersten bis zum letzten Track 100% puren Metal" verspricht, dann solltet ihr dieser leeren Gebärde keinerlei Beachtung schenken. Denn: Auf "Schizo Deluxe" ist viel zu hören - Crossover, harter Rock, Metalcore. Aber eins so gut wie gar nicht mehr: Metal.



   
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