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Eddie Ojeda - Axes 2 Axes
Metalspheres Info-Box

Genre

Hard Rock

Label

Black Lotus Records

Rezensent

Dennis

Nach dem erfolglosen Solo-Versuch von Twisted Sister Frontmann Dee Snider in den 90ern wagt mit Eddie Ojeda nun, da die Hauptband erstmal auf Eis liegt, bereits der zweite Musiker der amerikanischen Erfolgsformation einen Ausflug in Solo-Gefilde. Leider scheint auch hier jedoch der Mißerfolg vorprogrammiert zu sein, ist das Songmaterial von "Axes 2 Axes" über weite Strecken doch arg langweilig ausgefallen. Daran ändern auch die vielen aufgefahrenen Stargäste nichts, wovon man sich bereits bei dem von Ronnie James Dio eingesungenen Opener "Tonight" überzeugen kann. Dieser wird gesanglich zwar gewohnt sicher vorgetragen, aber die abgehackten Riffs wollen einfach nicht so recht zünden. Etwas besser ist da schon das folgende Instrumental "Axes 2 Axes", das erfreulicherweise den Song in den Mittelpunkt stellt und durchaus ansprechend gemacht ist. "Please Remember" ist musikalisch noch besser, vielleicht sogar der einzige wirklich gut gemachte Song auf dieser Scheibe, dessen positiver Eindruck durch die Lyrics jedoch getrübt wird: "[...] You're the cutest girl I've ever seen, and I know that it's for sure. Please remember that I want you baby, please remember that I need you, too, please remember you're the one I love babe, please remember I'm here for you [...]" heißt es da unter anderem, was man nicht mehr kommentieren braucht. Es folgt ein von Dee Snider vorgetragenes Beatles-Cover von "Eleanor Rigby", das in meinen Ohren einfach nur schräg und furchtbar klingt, und auch das anschließende "Evil Duz (what evil knows)" macht wie so vieles auf dieser CD einen arg einfallslosen Eindruck. Aber vielleicht gehört Herr Ojeda ja zu jener Spezies Musiker, die die Verwendung von mehr als einem Gitarrenriff je Song für Verschwendung halten? "Crosstown" ist erneut ein nettes Instrumental und "Senorita knows" ein ansprechender, melancholischer Rocker, bevor es mit "Love Power" wieder äußerst schräg wird. "Funky Monkey" erscheint ebenso wie "Living Free" zu belanglos, um irgendetwas reißen zu können, wohingegen das eingängige "The Reason" mit seiner deutlichen Aerosmith-Ausrichtung einiges an Hitpotential offenbart, was aber weder die Oberflächlichkeit vertuschen kann, mit der hier zu Werke gegangen wird, noch, daß Herr Ojeda lyrisch gesehen auch hier wieder ziemlich neben der Schiene liegt.

"Axes 2 Axes" ist somit leider nicht mehr als ein mangelhaftes Album geworden, von dem ich mir nicht zuletzt aufgrund der namhaften versammelten Prominenz (Joe Lynn Turner und einige andere wirken auch noch mit) doch wesentlich mehr erhofft hatte. Ich sag's nicht gerne, aber wäre Ojeda bei Twisted Sister am Songwriting beteiligt, dann müßte einem wirklich Angst und Bange werden, ob der Dinge, die da noch kommen...



   
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