Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4795811
Besucher seit 09/2002


Thyrfing - Farsotstider
Metalspheres Info-Box

Genre

Viking Metal

Label

Regain Records

Rezensent

Lex

Wenn jemand mit Recht behaupten darf Viking Metal zu spielen, dann Thyrfing. Solche oder ähnliche Formulierungen werden gerne für die Schweden benutzt. Wie lange muss dem Fan dann die Zeit vom letzten Album Vansinnesvisor bis zum November diesen Jahres vorgekommen sein? Mir ist sie ewig erschienen. Beim Schreiben dieser Zeilen frage ich mich allerdings immer noch, ob sich das ausgiebige Warten auf "Farsotstider" gelohnt hat?
Nein, wenn man die Erwartungshaltung an das Album auf Grundlage der großen Werken "Urkraft" und "Valdr Galga" misst. Und ein noch bestimmteres Nein, wenn man den Vergleichskreis auf Viking-Veröffentlichungen der letzten Jahren ausdehnt. Ob ich da nun mit Týr (Originalität und Ideenreichtum), Nomans Land (nordische Atmosphäre) oder dem erst jüngst erschienen Månegarm-Album (Eingängigkeit) vergleiche - Thyrfing sind immer nur gute Zweite.

Für sich isoliert betrachtet ist "Farsotstider" allerdings - wie die vorherigen Zeilen vielleicht nicht vermuten lassen - richtig gut. Gerade wenn Thyrfing auf getragenes Tempo setzen, offenbaren sich die großen Stärken der Band. Nehmen wir beispielsweise "Jag Spär Fördärv" oder "Baldersbålet" mit schleppendem Rhythmus, packenden Riffs und den tollen Melodien, die von den nie aufdringlichen, songdienlichen Keyboards mit hymnischen Tonfolgen perfekt herausgearbeitet werden. Diese Momente der Genialität versetzten mich in helle Begeisterung, aus der mich allerdings Stücke wie "Elddagjämning" wieder ein Stück weit entreißen. Nichts gegen Experimentierfreudigkeit und Abwechslung, aber der eher gesprochene Gesang sowie die eigenartigen Breaks in der Mitte des Stücks rauben einiges an Atmosphäre. Ein anderes Stück, von dem ich nicht weiß, was ich halten soll ist "Höst" mit Akustik-Gitarren im Refrain.

Was ich damit sagen will: Restlos begeistert hat mich "Farsotstider" nicht. Und irgendwie hinterlässt die Scheibe einen eigenartigen Eindruck, denn mal gefällt sie besser, mal weniger. Es ist ein gutes Stück metallischer Wikinger-Klänge, aber nicht zu 100% zwingend.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword