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Master - Four more years of Terror
Metalspheres Info-Box

Genre

Death Metal

Label

Twilight

Rezensent

Volker

Gerade einmal ein paar Monate ist es her, dass Twilight mit "Masterpieces" eine umfangreiche Werkschau zu diveresen Bands und Projekten des amerikanischen Death Metal Methusalem Paul Speckmann veröffentlichten und nun liegt auch schon das neue Album seines Hauptbetätigungsfeldes Master vor. Speckmann ist ja bekanntlicherweise vor einigen Jahren schon in die Tschechische Republik übergesiedelt und hat nun für "Four Years of Terror" ausschliesslich Musiker aus seiner Wahlheimat um sich geschart. Wie der Albumtitel zu interpretieren ist, kann sicherlich nur der Meister selbst verraten, aber es scheint doch absehbar, dass Speckmann gewiss nicht den vorzeitigen Ruhestand anpeilt. Das wäre auch schade, denn dieses Album ist wohl das Beste, was er je mit Master veröffentlicht hat.
Anfangs war ich ja doch arg skeptisch, nachdem die Bandinfo schon mit massiven Vorschusslorbeeren aufwartete, doch mit jedem Hördurchlauf scheint deutlicher zu werden, dass "Four more Years of Terror" den Anspruch erhebt, eines der beachtlichsten Death Metal Alben des Jahres 2005 zu werden. Dabei hat sich am Grundrezept gewiss nichts geändet: Master steht noch immer für einfachen groovigen Death Metal mit Thrashkante, doch Speckmann feuert derart viele starke Songs heraus, dass gerade seinen zahlreichen Kritikern die Luft wegbleiben dürfte. Die bereits auf "Masterpieces" positiv hervorstechenden "He'll probably win" und "Line to kill" sind also alles andere als Eintagsfliegen, sondern auf "Four more Years of Terror" noch nicht mal die absoluten Highlights. Schon die Thrash-Abrissbirne "All we've become" beeindruckt, bevor "Does one feel the Pain" nach ebenso rasantem Auftakt gelungen in derb schleppenden Gefilden wildert und "Betrayal" seinen Groove in jeden Gehörgang fräßt. Natürlich bleiben die 13 Songs angesichts des simplen Grundrezepts nicht ohne gewisse Wiederholungen aus, doch wie gerade "Blind Hatred" zeigt, ist auch im weiteren Verlauf der Scheibe immer wieder ein Aufhorcher dabei.
Für todesmetallische Verhältnisse sind hier allerdings nicht nur die üppigen 61 Minuten Spielzeit ungewöhnlich, sondern auch die vielen politischen Texte, in denen Speckmann gerade an seinem Herkunftsland kein gutes Haar lässt. Songs wie "Blind Hatred", "To fight and die" und "Can the US be so great" stellen den US-amerikanischen Allmachtsanspruch klar in Frage ohne dabei in Platitüden zu verfallen. So geradlinig wie die Musik fällt auch Speckmanns Kritik aus, und seine Chancen, gehört zu werden, erhöhen sich mit dem hohen Standard von "Four more Years of Terror" stärker als gedacht. Da sieht man der anstehenden Tour als Support von Gorefest doch mit Freuden entgegen!



   
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